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In dem Schreiben von Gertraud Hein besuchten nach dem Krieg seine Tante Gertraud Conrad, geb. Erlacher mit ihrer Tochter Gertraud den Mithäftling Rudolf Bierle, um Näheres zu erfahren. Nach seiner Auskunft wurde Georg Pöltl noch lebend aus dem Lager abtransportiert, wohin unbekannt. Neuere Erkenntnisse sprechen davon, dass 1945 das Krematorium geschlossen war, Georg Pöltl an seiner Krankheit und Unterernährung im KZ Dachau im Alter von 16 Jahren am 4.4.1945 starb und seine Leiche in einem Massengrab in Dachau liegt. | In dem Schreiben von Gertraud Hein besuchten nach dem Krieg seine Tante Gertraud Conrad, geb. Erlacher mit ihrer Tochter Gertraud den Mithäftling Rudolf Bierle, um Näheres zu erfahren. Nach seiner Auskunft wurde Georg Pöltl noch lebend aus dem Lager abtransportiert, wohin unbekannt. Neuere Erkenntnisse sprechen davon, dass 1945 das Krematorium geschlossen war, Georg Pöltl an seiner Krankheit und Unterernährung im KZ Dachau im Alter von 16 Jahren am 4.4.1945 starb und seine Leiche in einem Massengrab in Dachau liegt. | ||
Karoline Wittmann hat um 1940 ihre Schwester mit ihrem Schorschi im Arm auf der [[Akademie der Bildenden Künste]] in München in Öl gemalt. Vorlage war eine Zeichnung aus 1930. Dieses Bild befindet sich heute im Besitz der Bürgerstiftung für verfemte Kunst in Solingen und war im Januar 2013 in der Ausstellung im Deutschen Bundestag "Kunst in der Katastrophe" ausgestellt (Katalog Seite 30 und Abb. Seite 31) sowie im Ephrahimpalais Berlin in der Ausstellung "verfemt, verfolgt - vergessen? Kunst im Nationalsozialismus" vom 15.3.-28.7.2013. Georg Pöltl hat kein Grab, nur dieses Ölbild zeigt ihn als Baby in den Armen der Mutter. Die Unterlagen zu Georg Pöltl hat die Nachlassverwaltung von Karoline Wittmann pm.wittmann@web.de | Karoline Wittmann hat um 1940 ihre Schwester mit ihrem Schorschi im Arm auf der [[Akademie der Bildenden Künste]] in München in Öl gemalt. Vorlage war eine Zeichnung aus 1930. Dieses Bild befindet sich heute im Besitz der Bürgerstiftung für verfemte Kunst in Solingen und war im Januar 2013 in der Ausstellung im Deutschen Bundestag "Kunst in der Katastrophe" ausgestellt (Katalog Seite 30 und Abb. Seite 31) sowie im Ephrahimpalais Berlin in der Ausstellung "verfemt, verfolgt - vergessen? Kunst im Nationalsozialismus" vom 15.3.-28.7.2013. Georg Pöltl hat kein Grab, nur dieses Ölbild zeigt ihn als Baby in den Armen der Mutter. Die Unterlagen zu Georg Pöltl hat die Nachlassverwaltung von Karoline Wittmann pm.wittmann@web.de | ||
Am 4.6.2024 wurde ein Erinnerungszeichen der Landeshauptstadt München für Georg Pöltl, gen. Schorschi an dem Ort gesetzt, der sein Mittelpunkt im Leben war, in der Ismaninger Straße 77, München. Die feierlicher Veranstaltung war in der Monacensia - Hildebrandhaus in Anwesenheit von 3 ehrenamtlichen Stadträten, für die Familie redete Paul Maria Wittmann. | |||
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