Marienklausenbrücke: Unterschied zwischen den Versionen

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Am unteren Ausgang der Hangkante von [[Harlaching]] überspannt die '''Marienklausenbrücke''' den wilden Teil der [[Isar]]. Die Brücke stellt eine Verbindung zwischen der [[Marienklause]] am linken Isarhang, und dem rechten Isarwanderweg her.
Am unteren Ausgang der Hangkante von [[Harlaching]] überspannt die '''Marienklausenbrücke''' den wilden Teil der [[Isar]]. Die Brücke stellt eine Verbindung zwischen der [[Marienklause]] am linken Isarhang, und dem rechten Isarwanderweg her.


Ein erster Verbindungssteg zwischen dem errichteten Isarwerkkanal und der Marienklause und dem Rückseitigen Ausgang des Tierparks Hellabrunn wurde am Sonntag den 7 März 1920 der Öffentlichkeit übergeben. Der Steg wurde in Holzbauweise ausgeführt, und überspannte hier die wilde Isar auf einer Länge von 120 Meter. Die Breite des Stegs betrug 4 Meter.  Die Holzkonstruktion wurde auf 8 Betonpfeiler gestellt. Die Gehbahn war mit Holzbohlen ausgelegt. Das Geländer war ebenso in Holz ausgeführt, in Längsrichtung mit kleinen Durchbrüchen. Eine Seite des Geländers nahm zusammen mit den senkrechten Stützen auch die Laternenpfähle mit auf. Zur Mitte der Brücke hin weiteten sich die Geländer zu kleinen halbrunden Kanzeln. Die Ausführung wurde durch das Städtische Tiefbauamt, unter der Leitung von Baurat Bosch übernommen. Das Aussehen und Gestaltung wurden nach Vorgaben des im Stadterweiterungsbüros angestellten Bauamtmanns August Blößner eingelöst. Für die architektornische Ausarbeitung und Durchführung wurde das Stadtbauamt für Wasser-, und Brückenbau, unter deren Leutung des Ingenieurs Blau herangezogen. Die Bauarbeiten begannen im März 1919.
Ein erster Verbindungssteg zwischen dem errichteten Isarwerkkanal und der Marienklause und dem Rückseitigen Ausgang des Tierparks Hellabrunn wurde am Sonntag den 7 März 1920 der Öffentlichkeit übergeben. Der Steg wurde in Holzbauweise ausgeführt, und überspannte hier die wilde Isar auf einer Länge von 120 Meter. Die Breite des Stegs betrug 4 Meter.  Die Holzkonstruktion wurde auf 8 Betonpfeiler gestellt, deren Abstände etwa bei 14 Meter lagen. Die Gehbahn war mit Holzbohlen ausgelegt, diese waren allerdings nach nur 7 Jahren Nutzung so zerfallen, daß die Bahn mit längs verlaufenden Stahlträgern ausgelegt wurde. Das Geländer war ebenso in Holz ausgeführt, in Längsrichtung mit kleinen Durchbrüchen. Eine Seite des Geländers nahm zusammen mit den senkrechten Stützen auch die Laternenpfähle mit auf. Zur Mitte der Brücke hin weiteten sich die Geländer zu kleinen halbrunden Kanzeln. Die Ausführung wurde durch das Städtische Tiefbauamt, unter der Leitung von Baurat Bosch übernommen. Das Aussehen und Gestaltung wurden nach Vorgaben des im Stadterweiterungsbüros angestellten Bauamtmanns August Blößner eingelöst. Für die architektornische Ausarbeitung und Durchführung wurde das Stadtbauamt für Wasser-, und Brückenbau, unter deren Leutung des Ingenieurs Blau herangezogen. Die Bauarbeiten begannen im März 1919.


1928/29 und 1997 erfolgten jeweils Neubauten. Mit diesem Neubau wurde auch ein zweiter, schmaler Stichsteg in Flussrichtung nach Norden errichtet, der zu einem Aussichtspunkt auf der älteren Trennmauer an der früheren Floßrutsche führt.  
1997 erfolgte ein Neubau. Mit diesem Neubau wurde auch ein zweiter, schmaler Stichsteg in Flussrichtung nach Norden errichtet, der zu einem Aussichtspunkt auf der älteren Trennmauer an der früheren Floßrutsche führt.  


Parallel zum Steg verläuft unter der Isar ein {{WL2|de:Düker|Düker}}, ein unterirdischer Wasserkanal, vom [[Isar-Werkkanal]] hindurch und tritt im [[Tierpark Hellabrunn]] als [[Auer Mühlbach]] zu Tage.
Parallel zum Steg verläuft unter der Isar ein {{WL2|de:Düker|Düker}}, ein unterirdischer Wasserkanal, vom [[Isar-Werkkanal]] hindurch und tritt im [[Tierpark Hellabrunn]] als [[Auer Mühlbach]] zu Tage.
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