Schloss Gatterburg

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Das Schloss Gatterburg in der Engelbertstraße 23/25 ist ein spätklassizistisches Schloss im Stadtteil Pasing.

Der bayerische König Maximilian I. Joseph kaufte im Oktober 1814 von der Familie Berchem einen Vorgängerbau des heutigen Schlosses, der auf einer Insel in der Würm stand. Er ließ diesen Bau abreissen und einen Landsitz errichten, den er 1817 seinem Sohn Prinz Karl schenkte.

1841 gelangte das Schloss in den Besitz des Freiherrn Karl von Beck, den Gründer der Pasinger Papierfabrik. Dessen Tochter Pauline heiratete den Reichsgrafen Franz von Gatterburg und brachte die Papierfabrik und das damalige Landschloss mit in die Ehe. Er ließ das Schloss teilweise abreissen und ab 1869 auf dem alten Kreuzgewölbekellers die nach ihm benannte Gatterburg erbauen.

Ab 1923 wurde das Schloss als Kloster und Internat genutzt, nach 1970 durch das Staatsinstitut zur Ausbildung der Lehrer an Realschulen. Seit einer Renovierung im Jahr 1999 beherbergt es heute Büroräume. Es steht unter Denkmalschutz.

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