Rudolph Freiherr von Roman zu Schernau

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Der Jurist Rudolph Ernst Philipp August Freiherr von Roman zu Schernau (* 1. Dezember 1836 in Leider (bei Aschaffenburg); † 8. Januar 1917 in Würzburg) war von 1893 bis 1909 Regierungspräsident von Oberfranken und Ehrenbürger von Bayreuth.

Geboren als ältestes von acht Kindern eines Kämmerers und Ritter-Gutsbesitzers. Nach dem Abitur studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Würzburg und Heidelberg. 1860 bestand er die juristische Staatsprüfung und entschied sich für den Beruf des Verwaltungsbeamten. 1876 folgte die Ernennung zum Vorstand des Bezirksamtes München Links der Isar, wo er für die Verbesserung des Straßenbaus sorgte. Noch heute ist daher in München die Romanstraße nach ihm benannt.

Nach Tätigkeiten in Unterfranken, Oberbayern und Mittelfranken wurde er am 16. September 1893 als Nachfolger von K. Alexander von Burchtorff zum Regierungspräsidenten von Oberfranken in Bayreuth ernannt.

Für seine Verdienste in der Verwaltung wurde er an seinem 70. Geburtstag am 1. Dezember 1906 als Ehrenbürger der Stadt Bayreuth geehrt.

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