Krailling

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Krailling liegt im Würmtal, nördlich von Starnberg und südwestlich von München.

Geschichte

Krailling ist nach Schätzungen der Historiker rund 1.500 Jahre alt. Es wird vermutet, dass sich hier einst die Sippe der "Chrowillinger" etwa um das Jahr 500 niedergelassen hat. Sie betrieben Gehöfte mit Schweinezucht und Fischerei. Aus der einstigen Ursiedlung am Rande des würmtypischen Eichen- und Buchenwaldes entstanden schnell beachtenswerte Bauernhöfe. Sie wurden um die Jahrtausendwende von geistlichen Grundherren zueigen genommen. Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts nahm Krailling eine rasche Entwicklung. 1875 hatte Krailling knappe 220 Einwohner, etwa 40 Jahre später waren es schon 1.500 Einwohner. Sprunghaft stieg die Bevölkerungszahl erst nach dem 2. Weltkrieg. Mehr als 3.000 Bürger suchten damals in der Zeit akuter Wohnungsnot in Krailling eine Bleibe. Dazu gehörten auch Hunderte von Heimatvertriebenen, die hier an der Würm aufgenommen wurden. Kraillings Ortsteil Pentenried, eine ehemalige Rodung der Benediktinermönche, bot rund 600 Flüchtlingen eine neue Siedlungsmöglichkeit.

Heute hat der Ort ca. 8.200 Einwohner auf einem Gebiet von ca. 16 km². Das Siedlungsgebiet ist mit Planegg zusammengewachsen, gehört aber nicht zum Landkreis München, sondern zum Landkreis Starnberg. Ortsteile von Krailling sind Pentenried, Frohnloh, Gut Hüll, sowie „KIM“ (Kraillinger Innovations-Meile).

Weblinks

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Das Thema "Krailling" ist auf Grund der überregionalen Bedeutung des Themas auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten — dort:
erreichbar über diesen Link: Krailling.