Herzogpark

Aus München Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Im "unteren" Bogenhausen erstreckt sich zwischen Isar und Isarleite von der Max-Joseph-Brücke im Süden bis zum Oberföhringer Stauwehr und dem Grüntal im Norden der Herzogpark. Das Wohn- und Villenviertel gilt heute als "erste Lage" in München. Sie wird durch die Mauerkircherstraße erschlossen.

Geschichte

Aus der fast undurchdringlichen Auenlandschaft mit vielen Wassertümpeln war zu Beginn des 19. Jahrhunderts, nach der Isarregulierung, trockenes Land entstanden. Besitzer war der Herzog Maximilian III. Joseph, der als Namespate mit dem Gebiet verbunden blieb. Sein Sohn Karl Theodor verkaufte 1900 das Gebiet an die "Terrain Aktiengesellschaft Herzogpark München, Gern", die dort ein Villenviertel errichten wollte. In den 1920ern und 1930ern erlebte die Siedlung ihren Höhepunkt durch den Hinzug von zahlreichen Wissenschaftlern, Unternehmern und Künstlern. Wohl am bekannntesten: dort wohnte auch Thomas Manns Familie.

Während des Zweiten Weltkrieges war das Gebiet durch starke Bombeneinschläge betroffen.

Immobilienpreise

Im Jahre 2019 liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Häuser bei 9.900.- Euro/qm, für Wohnungen bei 7.250 Euro/qm, wobei Spitzenobjekte bis zu 19.000.- Euro/qm kosten. Laut Wohnfläche läßt sich sagen, dass 2015 die Spitzenpreise bei 30.000 €/m² Wohnfläche für Luxuswohnungen in aller bester Lage gezahlt wurden. Der Durchschnittspreis der verkauften Häuser über gute und beste Wohnlagen in München hinweg bei Immobilien über 2 Millionen € Kaufpreis lag bei 15.000 €/m² Wohnfläche. Hierbei hatte die Wohnfläche im Mittel 295 m² und es waren Einfamilienhäuser bis Baujahr 2012 enthalten. Im Herzogpark in sehr guter Lage spielt die Grundstücksgröße und die Microlage die wichtigste Rolle. Diese ist etwa der direkte Zugang zur Isar, was selbst innerhalb des Herzogparks eine herausragende Lage bedeutet.