Hermann Giesler

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Hermann Giesler (* 2. August 1898 in Siegen; † 20. Januar 1987 in Düsseldorf) war ein im Nationalsozialismus führender Architekt. Er studierte in München und nahm seine Berufstätigkeit im Allgäu auf.

Sein Bruder Paul Giesler, war NSDAP-Gauleiter (u.a.) von Oberbayern und von 1942 bis 1945 rechtswidrig ernannter bayerischer Ministerpräsident.

1938 ernannte Hitler ihn zum Professor und zum Generalbaurat für die Neugestaltung der „Hauptstadt der Bewegung“ München. Giesler war 1940 von Hitler als Architekt für dessen nicht mehr zustande gekommenen Grabmal ausgewählt worden.

Giesler war seit 1941 für die Organisation Todt (OT) tätig: als Leiter der für das Baltikum eingesetzten „Baugruppe Giesler“, als Leiter der Einsatzgruppe Russland-Nord der OT (1942–1944) und als Leiter der OT-Einsatzgruppe VI (Bayern und Donaugaue). Als solcher hatte er die verantwortliche Bauleitunga für die von KZ-Häftlingen zu errichtende Rüstungsproduktionsstätte Mühldorfer Hart (1944–1945).

Weitere Bauten (Auswahl)

  • 1934–1942: Ordensburg Sonthofen (jetzt Generaloberst-Beck-Kaserne)

Siehe auch

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