Hans Woller

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Der Historiker Dr. Hans Woller (* 22. Februar 1952 in Aldersbach) forscht vor allem über Themen der deutschen Zeitgeschichte, z.B. über politisch bedeutende Besucher der Stadt. Seine wissenschaftliche Biographie ist eng mit dem Münchner Institut für Zeitgeschichte verbunden, für das er Publikationsreihen betreut. Er studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität und lebt in München.

Werke

… zu den vier Forschungsschwerpunkten: Italien im 20. Jahrhundert, Deutschland nach 1945, Faschismus und Nationalsozialismus:

  • Gesellschaft und Politik in der amerikanischen Besatzungszone. Die Region Ansbach und Fürth. München, 1986, 347 S.
  • Die Abrechnung mit dem Faschismus in Italien 1943–1948. München, 1996, 436 S.
  • Rom, 28. Oktober 1922. Die faschistische Herausforderung. München, 1999, 277 S.
  • Geschichte Italiens im 20. Jahrhundert. München, 2010, 480 S.
  • Mussolini. Der erste Faschist. München, 2016, 397 S.

Als Herausgeber mit Thomas Schlemmer

  • Bayern nach 1945: Drei Sammelbände: der erste trägt den Titel „Die Erschließung des Landes“ und enthält Beiträge, die den Ausbau der Infrastruktur in den fünfziger, sechziger und frühen siebziger Jahren nachzeichnen. Der zweite Sammelband beschäftigt sich mit der Entwicklung ausgewählter gesellschaftlicher Gruppen. Der dritte mit dem Titel „Bayern im Bund“ enthält vergleichend angelegte Studien, die sozioökonomische Veränderungsprozesse und politische Strategien im Freistaat mit der Entwicklung in anderen Bundesländern in Beziehung setzen.
  • Bayern im Bund, Bd. 1: Die Erschließung des Landes 1949 bis 1973. München 2001, 458 S.
  • Bd. 2: Gesellschaft im Wandel 1949 bis 1973. München 2002, 484 S.
  • Bd. 3: Politik und Kultur im föderativen Staat 1949 bis 1973. München 2004, 501 S.

Als Herausgeber zusammen …

  • mit Klaus-Dietmar Henke: Lehrjahre der CSU. Eine Nachkriegspartei im Spiegel vertraulicher Berichte an die amerikanische Militärregierung. Stuttgart 1984, 191 S.
  • mit Martin Broszat und Klaus-Dietmar Henke: Von Stalingrad zur Währungsreform. Zur Sozialgeschichte des Umbruchs in Deutschland. München 1988, 767 S.
  • Italien und die Großmächte 1943–1949. München 1988, 248 S.
  • mit Klaus-Dietmar Henke: Politische Säuberung in Europa. Die Abrechnung mit Faschismus und Kollaboration nach dem Zweiten Weltkrieg. München 1991, 396 S.
  • mit Norbert Frei und Klaus-Dietmar Henke: 20 Tage im 20. Jahrhundert. München 1997 f.
  • mit Gian Enrico Rusconi: Italia e Germania 1945–2000. La costruzione dell’Europa. Bologna 2005, 524 S.
  • mit Johannes Hürter: Hans Rothfels und die deutsche Zeitgeschichte. München 2005, 209 S.
  • mit Gian Enrico Rusconi: Parallele Geschichte? Italien und Deutschland 1945–2000. Berlin 2006, 574 S.
  • mit Thomas Schlemmer und Gian Enrico Rusconi: Schleichende Entfremdung? Deutschland und Italien nach dem Fall der Mauer. München, 2008, 133 S.
  • mit Gian Enrico Rusconi und Thomas Schlemmer: Berlusconi an der Macht. Die Politik der italienischen Mitte-rechts-Regierungen in vergleichender Perspektive. München, 2010, 162 S.

Weblinks


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