Hans Knappertsbusch

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Der Dirigent Hans Knappertsbusch (* 12. März 1888 in Elberfeld (heute: Wuppertal); † 25. Oktober 1965 in München) wurde in München 1922 Nachfolger von Bruno Walter als Leiter der Bayerischen Staatsoper und der Akademiekonzerte im Odeon. Diese Position hatte er bis 1935 inne. 1924 erfolgte seine Ernennung zum Professor.[1] 1935 wurde er als Münchner Opernchef abgesetzt und mit Arbeitsverbot belegt. Dieses wurde allerdings bald wieder aufgehoben, weil es im Dritten Reich an hervorragenden Dirigenten fehlte. Sein Nachfolger als Operndirektor wurde 1937 der von Hitler favorisierte und politisch fügsamere Clemens Krauss.[2]

Wegen der Münchner Vorgänge um die NS-Führung verlagerte Knappertsbusch seinen Wirkungsschwerpunkt nach Österreich. 1936 trat er erstmals an der Wiener Staatsoper auf, wo er ständiger Gastdirigent wurde.

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Die Seite ist über diesen Link aufrufbar: Hans Knappertsbusch.
  1. Alfred Einstein: Das neue Musiklexikon. Max Hesses Verlag, Berlin 1926, S. 336.
  2. Novak: Salzburg hört Hitler atmen. 2005, S. 223–228.