Großwohnanlage Oberlandsiedlung

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Die Großwohnanlage Oberlandsiedlung entstand zwischen 1935 und 1942 nach Plänen von Franz und Sep Ruf und Hans Holzbauer.

Der Bau der Großwohnanlage sollte nicht nur der Wohnraum schaffen, sondern auch den Stadtzugang über die Olympiastraße monumentalistisch gestalten, weshalb ein derartiger Charakter bei der Planung politisch vorgegeben wurde. Die Forstenrieder Allee sollte in diesem Bereich zur Prachtstraße mit getrennten Fahrbahnen ausgebaut werden und die Siedlung zwischen Luise-Kiesselbach-Platz, Einhornallee, Fürstenrieder und Waldfriedhofstraße ein Entrée zur Stadt bilden. Der Zweite Weltkrieg verhinderte die Vollendung des Baus an der Südseite der Straße. Dieser Teil der Forstenrieder Allee bildet das Ende der heutigen von Garmisch-Partenkirchen kommenden A 95.

Auf einer Länge von 1,5 km entstanden fünfgeschossige Häuser in Doppelzeilen mit parallel verlaufenden dreigeschossigen Häuserzeilen, die von der Straße zurückgesetzt sind und eine nördlich anschließende Siedlung aus 80 Ein- und Zweifamilienhäusern. Die Straßennamen des Neubaugebiets nach Berggipfeln und Orten des bayerischen Oberlandes (Werdenfels-, Partenkirchner, Seefelder Straße etc.) passen zum Namen der Siedlung an der Ausfallstraße von der Stadt ins Oberland.