Georg Pschorr d. J.

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Kommerzienrat Georg Pschorr jun. (1830–1894), Ehefrau Johanna, geb. Fischer-Dick (1838–1918).



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Georg Pschorr d. J. (oder junior) war der Enkel von Josef Pschorr und Sohn von Georg Pschorr d. Ä.. Er machte den Pschorrbräu schließlich zu einer modernen Großbrauerei auf einem weltweiten Biermarkt. Wie schon seine Eltern unterhielt er in seiner Villa an der Theresienhöhe einen großbürgerlichen Salon quasi als gesellschaftliches Zentrum Münchens. Pschorrs Neffe, der später weltberühmte Komponist Richard Strauss, erfuhr hier früh eine Förderung und ein öffentliches Forum für seine Musik.

Beschreibung des Grabmals

Der Jugendstilarchitekt Martin Dülfer, eng verbunden mit Georg Pschorr, errichtete über dem Grab auf einem breiten Sockel mit vorgezogenem Mittelteil, ein Denkmal dessen Inschriftentafel durch einen Rundbogenabschluss hervorgehoben und zugleich von einem Lorbeerfeston überfangen wird. Darüber erhebt sich ein monumentaler Obelisk, den ursprünglich ein Relief schmückte und an dessen Spitze eine Rosette aus Hopfen über den Blendbogen der Arkadenrückwand hinauswuchs. Einen Obelisken gab es bereits am Grab des Seniorchefs der Brauerei Josef Pschorr im Alten Teil des Friedhofs. Flankiert wird das Grabmonument Georg Pschorr d. J. von einem stehenden Engel mit Lorbeerkranz und einem Todesgenius, einer Kinderfigur vor einer Urne. Als Trauergeste ist zu verstehen, wie der Engel sich mit seiner linken Hand die Augen reibt und zugleich die erlöschende Fackel nach unten senkt.

Die beiden vorgelagerten Würfel dienten ursprünglich als Sockel für aufwendig gestaltete Pfeiler mit Festons und Kandelaber.


Neben Martin Dülfer war der Bildhauer Wilhelm von Rümann an der Ausführung des Grabmals beteiligt.

August Pschorr

Ebenfalls hier bestattet der Sohn August Pschorr (* 1. Oktober 1862 in München; † 20. Oktober 1935 ebenda) Er hatte nach dem Tod seines Vaters 1894 mit seinen beiden Brüdern das Pschorrbräu übernommen und weiter geführt.


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