Fußball-Europameisterschaft 1988

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Die Endrunde der 8. Fußball-Europameisterschaft wurde vom 10. bis zum 25. Juni 1988 vom DFB in der Bundesrepublik Deutschland ausgetragen.


Europameister wurden die Niederlande im Finale in München gegen die Sowjetunion. Vor 62.770 ZuschauerInnen. Schiedsrichter war Michel Vautrot

Der Gastgeber Deutschland scheiterte im Halbfinale an den Fußballern aus den Niederlanden.


Am 17. Juni 1988 spielten in München (Olympiastadion): BR Deutschland – Spanien 2:0

Ein Spielbericht vom Halbfinale

Halbfinale am 21. Juni 1988 in Hamburg (Volksparkstadion)

Bundesrepublik Deutschland BR Deutschland – Niederlande Niederlande 1:2 (0:0)

Seit dem WM-Finale 1974 traf die deutsche Nationalmannschaft in unregelmäßigen Abständen auf den Rivalen Niederlande. Vor dem Spiel wurde das Duell zwischen Jürgen Kohler und Marco van Basten als spielentscheidend dargestellt.

Zunächst erhielt die Bundesrepublik Deutschland nach einem Foul an Jürgen Klinsmann einen Elfmeter vom rumänischen Schiedsrichter Igna. Kapitän Lothar Matthäus verwandelte diesen in der 55. Minute gegen den niederländischen Torwart Hans van Breukelen.

Nach einer Aktion Kohlers gegen van Basten entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für die Niederlande. In der 74. Minute verwandelte Ronald Koeman diesen Elfmeter und markierte somit den Ausgleich.

Jan Wouters schickte gegen Ende der Begegnung einen langen Pass in den Strafraum auf van Basten, der in der 88. Minute den 2:1-Siegtreffer für die Niederlande erzielte.


Dies bedeutete für die Niederlande den Einzug ins Finale dieser EM. Der Sieg führte zu einer landesweiten Euphorie in den Niederlanden: Schätzungen zufolge befanden sich danach neun der damals 15 Millionen Niederländer auf der Straße und feierten.

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