Diskussion:München in der Zeit des Nationalsozialismus

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Judenhaus

- eine bedauerliche Lücke im Wiki

sdfgh, 24. Mai 2010

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  • Herausgegeben von Hans Günter Hockerts, Christiane Kuller, Axel Drecoll, Tobias Winstel: Die Finanzverwaltung und die Verfolgung der Juden in Bayern -
    • Bericht über ein Forschungsprojekt der LMU München
    • in Kooperation mit der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München, 2004. ISBN 3-921635-85-3 (insbesonder S. 19ff )
    • (online als PDF-Datei) - Auf Initiative des Saatsministers der Finanzen, Professor Dr. Kurt Faltlhauser, hin hat ein Team von Wissenschaftlern des Historischen Seminars der Ludwig-Maximilians-Universität München unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Günter Hockerts die Rolle der bayerischen Finanzbehörden bei der Verfolgung der Juden in Bayern und die Rückerstattungs- und Entschädigungspraxis nach 1945 untersucht.

und dort

  • Axel Drecoll: Die Rolle der Finanzverwaltung bei der wirtschaftlichen Verfolgung in München, Nürnberg und Unterfranken. S. 44ff Zitat "In München gab es 1938 beispielsweise noch 2.753 jüdische Bürger, die über nennenswerten Besitz verfügten. Ihr erfasstes Vermögen belief sich auf insgesamt 210.427.000 Reichsmark." (S. 52)

Falk Harnack

Falk Harnack wurde am 2. März 1913 in Stuttgart geboren und verstarb am 3. September 1991 in Berlin. Er war ein deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Im Winter 1943 desertierte Falk Harnack, um einer Verhaftung durch die Gestapo zu entgehen. Er schließt sich der griechischen Partisanenbewegung ELAS an, gründet dort das Antifaschistische Komitee „Freies Deutschland“ und kann das Kriegsende überleben.

Mit Gerhard Reinhardt gründet er das "Antifaschistische Komitee Freies Deutschland" und wird dessen Leiter. Als er nach Kriegsende nach Deutschland zurückkehrte, erfuhr er, dass mehrere Angehörige seiner Familie, nämlich sein Cousin Ernst von Harnack, die Vettern Klaus und Dietrich Bonhoeffer und der Schwager Hans von Dohnanyi, noch im Frühjahr 1945 von der SS ermordet worden waren.

Seine berufliche Tätigkeit als Regisseur und Dramaturg nahm er zuerst am Bayerischen Staatsschauspiel München auf.

1947 ging er an das Deutsche Theater Berlin. Von 1949 bis 1952 war er künstlerischer Direktor bei der DEFA. In dieser Zeit drehte er dort den Film Das Beil von Wandsbek nach einem Buch von Arnold Zweig. Die Ereignisse, die in diesem Film geschildert werden, sind unter der Bezeichnung „Altonaer Blutsonntag“ in die Geschichte eingegangen.

Siehe auch: wikipedia.org/wiki/Falk_Harnack

Frauen in der NS-Zeit