Baum- und Waldschaden

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Zerstörtes Wurzelwerk (Foto: K.S., 2001, bei Wackersberg/Arzbach)
Typisches Schadensbild, Bergwald bei Fall/Obb. (Foto: K.S., 1982)
Durch den Klimawandel eine möglicherweise beginnende Versteppung, fotografiert im Perlacher Forst (ebenfalls K.S., 2020)

Der Baum- und Waldschaden ist kein plötzliches Naturereignis, sondern ein seit vielen Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten, stattfindendes Verändern der Natur, hier die sehr langsam wachsenden und evtl. schnell absterbenden Wälder, durch den Menschen.

Der Klimawandel, verursacht durch die extreme Verschmutzung der Erdatmosphäre, verbunden mit sauren und giftigen Niederschlägen und dem stetigen Temperaturwandel von Hitze (Trockenheit und Dürre) und starken Niederschlägen mit Hochwasser und Überschwemmungen. Teilweise kann in den "Wirtschaftswäldern" das Regenwasser nicht mehr schnell abfliessen, weil der Boden durch die Fällmaschinen (Havester) stark verdichtet ist. Besonders traurig ist die Situation im Bergwald. Hier bahnen sich bald grössere Veränderungen des Lebens in den Gebirgstälern an, wenn nämlich die Berge zu Tal rutschen, mit Muren und Felsen, werden manche Orte unbewohnbar.

Auch der Münchner Fotograf Karl Schillinger dokumentierte schon vor mehr als 40 Jahren die vielfache menschengemachte Schädigung des Waldes durch den saueren Regen, den Klimawandel mit immer mehr giftigen Schadstoffen in der Luft, dem gesamten Ökosystem. Diese belasten den Baum. Da der Waldboden die sauern Niederschläge nicht neutralisieren kann, wird das Wurzelwerk der Bäume zerstört. Der Baum verliert somit den Halt und stürzt, auch ohne Wind und Orkan, einfach um. Das Foto vom geschädigten Wurzelwerk, weist auf eine Folge davon hin, dass sich der Baum im Boden nicht mehr halten konnte. Der Baum stirbt von der Krone her ab - und so ist es am Waldboden herumlaufend oft schwierig, die Vitalität des Baumes zu erkennen. Hier hilft die Infrarotfotografie ab 800nm, Schäden zu erkennen.