Waldperlach

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Seit 1912 entstand hier eine Siedlung rund um das im Jahr zuvor errichtete "Waldheim" der ehemaligen Angehörigen des Infanterie-Leibregiments ("Leiberheim"). Schon 1912 bemühten sich die ersten Bewohner um die Erteilung des Ortsnamens "Wald-Perlach"; ein diesbezüglicher Antrag wurde noch 1920 vom Perlacher Gemeinderat einstimmig abgelehnt, und erst im Jahr 1928 genehmigte das bayerische Innenministerium die neue Bezeichnung für die damals bereits rund 700 Einwohner zählende Waldkolonie.


Volkstheater

Im Theatersaal vom Wirtshaus Leiberheim in Waldperlach existiert bereits seit dem Jahr 1919 eines der ältesten Amateurtheater im Münchner Osten, das Waldperlacher Volkstheater der Volksbühne Neubiberg-Ottobrunn e.V.. Nur durch den zweiten Weltkrieg wurde diese Spieltradition unterbrochen. Seither gibt es pro Spielsaison von Oktober bis April fünf Inszenierungen in bayerischer Mundart (Lustspiele, Boulevardkomödien, Kriminalkomödien, aber auch ernste Volksstücke) mit bis zu 10 Aufführungen.

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