Adolf von Hildebrand
Adolf Ritter von Hildebrand (* 6. Oktober 1847 in Marburg; † 18. Januar 1921 in München) war einer der führenden Bildhauer in seiner Zeitepoche. Auf dem Gebiet der Brunnen- und Denkmalkunst galt er für den Neobarock als stilprägend. Der Wittelsbacher Brunnen (1890-95) und der Hubertusbrunnentempel (1895-1919) sind seine Hauptwerke und stehen beide in München. Als Folge des 1. Weltkriegs kam sein Straßburger Brunnen 1929 sozusagen zurück nach München und steht nun als Vater-Rhein-Brunnen auf der Museumsinsel in der Isar.
Er gehörte der Monumentalbaukommission an.
Im ehemaligen Wohnhaus Hildebrands in München-Bogenhausen ist heute die Monacensia-Sammlung untergebracht.
Sein Schüler Theodor Georgii wurde auch sein Schwiegersohn. Er baute den im Zweiten Weltkrieg zerstörten Wittelsbacherbrunnen wieder auf. Weitere Schüler waren: Hermann Hahn und Georg Kemper.
Hildebrand wurde auf dem Oberföhringer Friedhof bestattet.
Nach ihm benannt ist die Hildebrandstraße in der Borstei in Moosach.
Literatur
- Alexander Heilmeyer: Adolf von Hildebrand (Werkverzeichnis mit 116 Tafeln und kurzem Vorwort von Günther Jachmann), München, 1922
- Wilhelm Hausenstein: Adolf Hildebrand, München-Pasing 1947.
- Sigrid Esche-Braunfels: Adolf von Hildebrand (Monographie des Gesamtwerks, 671 S., 1074 Abb., 1176 Anm.) München 1993.
- Sigrid Esche-Braunfels: Skulptur und Architektur des Wasserspiels; Die Brunnen Adolf von Hildebrands. Deutscher Kunstverlag, München, 2005
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