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Das '''Kosttor''', ursprünglich ''Wurzertor'', dann ''Graggenauer Tor'' genannt, war eines der [[Stadttor]]e der zweiten [[Stadtmauer]] des mittelalterlichen Münchens. Westlich vom Kosttor stand der [[Falkenturm]]. | Das '''Kosttor''', ursprünglich ''Wurzertor'', dann ''Graggenauer Tor'' genannt, war eines der [[Stadttor]]e der zweiten [[Stadtmauer]] des mittelalterlichen Münchens. Westlich vom Kosttor stand der [[Falkenturm]]. | ||
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* Lorenz Hübner über das ''Kostthörchen'' im Jahre 1803. | |||
''Dieses hieß einst das Wurzerthor, vermutlich von dem Nahmen eines Anwohners. Nachher, als im Jahre 1449 Martin Ridler des inneren Rathes eine Stiftung für 6 Personen gemacht hatte, die daselbst gespeiset wurden, und deren Anzahl nachher unter Verwaltung des Magistrats und durch mehrere Wohlthäter sehr vermehret wurde, wurde es das Kost- oder Brodthor genannt, unter welcher Benennung es noch in den gleichzeitigen Sahlbüchern vorkommt. Es führt die Jahreszahl 1526. Der Nahme blieb, obgleich später das Almosen selbst auf den Frauenfreithof übersetzt wurde.'' | |||
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