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München. Für das königliche Hoftheater wurde einst eine Löschanstalt installiert. Sie verlief vom Keller bis unter das Dach. Um den nötigen Druck zu erzeugen, erdachte Reichenbach, anhand seiner Forschungen an den Wasserhebeanlagen im Gebiet der Salzwerke in Bad Reichenhall, dieses Saug-Druchwerk. Am 12. Oktober 1811 legte der Kronprinz den Grundstein für das Bauwerk. In den Jahren der Kriegswirren, bis 1813 konnten fast keine Mittel für den Weiterbau herangezogen werden. Erst im Jahre 1817 übernahm der König die fehlenden Baukoste, und so konnte am 12. Oktober 1818 das neue Königlich-Bayerische Hof-Theater eröffnet werden. Unter der Schirmherrschaft des einberufenen Hoftheater-Baukommissars Sales von Schilcher. Zu den Mitgliedern der Baukommission zählten auch der Baurat Fischer, Hoftheater Intendant De La Motte, der Hofgartenintendant Scell, der Baukommissar D'Herigoyen un der Hofbauinspektor Thurn. Zur weiteren Hilfestelllung wurden noch der Baurat Vorherr und Klenze beigestellt. | München. Für das königliche Hoftheater wurde einst eine Löschanstalt installiert. Sie verlief vom Keller bis unter das Dach. Um den nötigen Druck zu erzeugen, erdachte Reichenbach, anhand seiner Forschungen an den Wasserhebeanlagen im Gebiet der Salzwerke in Bad Reichenhall, dieses Saug-Druchwerk. Am 12. Oktober 1811 legte der Kronprinz den Grundstein für das Bauwerk. In den Jahren der Kriegswirren, bis 1813 konnten fast keine Mittel für den Weiterbau herangezogen werden. Erst im Jahre 1817 übernahm der König die fehlenden Baukoste, und so konnte am 12. Oktober 1818 das neue Königlich-Bayerische Hof-Theater eröffnet werden. Unter der Schirmherrschaft des einberufenen Hoftheater-Baukommissars Sales von Schilcher. Zu den Mitgliedern der Baukommission zählten auch der Baurat Fischer, Hoftheater Intendant De La Motte, der Hofgartenintendant Scell, der Baukommissar D'Herigoyen un der Hofbauinspektor Thurn. Zur weiteren Hilfestelllung wurden noch der Baurat Vorherr und Klenze beigestellt. Obwohl grösste Sorgfalt bei dem Bau und den, wie hier durch diese Zeichnung dargestellt, auf Brandsicherheit gelegt wurde, so brannte das Gebäude am 14. Januar 1824 ab. Unter der Leitung des Baurates Klenze erstand aber bald nach Plänen und Vorgaben des kurz davor verstorbenen Oberbaurats Fischer, wieder ein neues Theater, daß bis in die Jahre 1943-1945 bestanden hatte. | ||
Version vom 13. April 2012, 12:15 Uhr
München. Für das königliche Hoftheater wurde einst eine Löschanstalt installiert. Sie verlief vom Keller bis unter das Dach. Um den nötigen Druck zu erzeugen, erdachte Reichenbach, anhand seiner Forschungen an den Wasserhebeanlagen im Gebiet der Salzwerke in Bad Reichenhall, dieses Saug-Druchwerk. Am 12. Oktober 1811 legte der Kronprinz den Grundstein für das Bauwerk. In den Jahren der Kriegswirren, bis 1813 konnten fast keine Mittel für den Weiterbau herangezogen werden. Erst im Jahre 1817 übernahm der König die fehlenden Baukoste, und so konnte am 12. Oktober 1818 das neue Königlich-Bayerische Hof-Theater eröffnet werden. Unter der Schirmherrschaft des einberufenen Hoftheater-Baukommissars Sales von Schilcher. Zu den Mitgliedern der Baukommission zählten auch der Baurat Fischer, Hoftheater Intendant De La Motte, der Hofgartenintendant Scell, der Baukommissar D'Herigoyen un der Hofbauinspektor Thurn. Zur weiteren Hilfestelllung wurden noch der Baurat Vorherr und Klenze beigestellt. Obwohl grösste Sorgfalt bei dem Bau und den, wie hier durch diese Zeichnung dargestellt, auf Brandsicherheit gelegt wurde, so brannte das Gebäude am 14. Januar 1824 ab. Unter der Leitung des Baurates Klenze erstand aber bald nach Plänen und Vorgaben des kurz davor verstorbenen Oberbaurats Fischer, wieder ein neues Theater, daß bis in die Jahre 1943-1945 bestanden hatte.
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