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Um [[1925]] fing der als Sprach- und Sprechkünstler bekannte '''[[Karl Valentin]] '''(1882 — 1948) an,''' Fotografien zur Stadt und ihrer Veränderung mit Ansichten von Gebäuden, Straßen und Plätzen zu sammeln'''. Der zeitliche Schwerpunkt seiner Sammlung liegt im Entstehungszeitpunkt der Bilder in den Jahren [[1855]] bis [[1910]]. | |||
Die Sammlung enthält auch 160 Stereoskop-Ansichten, die bei Benutzung einer entsprechenden „Sehhilfe“ dreidimensionale Blicke auf Münchens Straßen und Plätze erlaubt. Diese Technik galt damals als neuster Technikstand. | |||
::Zu den ''Altmüchner Bildern'' gehörten Aufnahmen vom ›Schäfflerturm‹ und ›Isartor‹, ›Kräutlmarkt‹ und ›Grünen Baum‹. | |||
::Seine Idee war, die Stadt München, ''wie München war zuvor,'' anhand seiner Photosammlung wieder Straße um Straße aufzubauen, »aber nicht in Stein, sondern in Papier. Vor unseren Augen sehen wir den ganzen Marienplatz um 1860, das Tal ohne Strassenbahn, die Kaufinger-Neuhauserstrasse mit den kleinen Verkaufsläden des Mittelstandes, den Karlsplatz, alle alten kleinen Häuser am Sendlingertorplatz bis in die Sonnenstrasse, den alten Viktualienmarkt mit den alten Türmen der Stadtmauer, alles ein Idyll von einst. Leider hat der Fortschritt, der ja nicht aufzuhalten ist, geradlinige oder viereckige Häuserkolosse mitten in die Stadt gestellt, sogar einen Wolkenkratzer.« | |||
Gemeint ist da natürlich das 1929 als [[Technische Rathaus|Technisches Rathaus]] fertiggestellte städtische Hochhaus an der [[Blumenstraße]], was er so kennzeichnete: "Es beginnt also schon zu neuyorkeln." | |||
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