Matthias Wellnhofer: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Matthias Wellnhofer''' (* [[25. April]] [[1887]] in [[Schönsee|Schönsee/Oberpfalz]]; † [[25. August]] [[1959]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Byzantinistik|Byzantinist]] und [[Bibliothekar]].<ref>Alexandra Habermann, Rainer Klemmt, Frauke Siefkes: ''Lexikon deutscher wissenschaftlicher Bibliothekare 1925–1980''. Klostermann, Frankfurt 1985, ISBN 3-465-01664-5, S, 380. </ref>


== Leben und Wirken ==
== Leben und Wirken ==
Matthias Wellnhofer studierte [[Klassische Philologie]] und [[Byzantinistik]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]. Nach seinem Staatsexamen für den höheren Schuldienst im Jahre 1911 promovierte er dort 1913 bei dem Byzantinisten [[August Heisenberg]]. Im gleichen Jahr trat er an der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]] in den wissenschaftlichen Bibliotheksdienst ein und legte die Fachprüfung hierfür 1914 ab. Nach einer kürzeren Tätigkeit an der [[Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg|Universitätsbibliothek Erlangen]] (1927 bis 1929) war er von 1929 bis 1953 an der Bayerischen Staatsbibliothek tätig, zuletzt als Abteilungsdirektor. Außerdem war er Mitglied der bayerischen Prüfungskommission für den wissenschaftlichen und gehobenen Bibliotheksdienst.
Matthias Wellnhofer studierte Klassische Philologie und Byzantinistik an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]. Nach seinem Staatsexamen für den höheren Schuldienst im Jahre 1911 promovierte er dort 1913 bei dem Byzantinisten [[August Heisenberg]]. Im gleichen Jahr trat er an der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]] in den wissenschaftlichen Bibliotheksdienst ein und legte die Fachprüfung hierfür 1914 ab. Nach einer kürzeren Tätigkeit an der Universitätsbibliothek Erlangen (1927 bis 1929) war er von 1929 bis 1953 an der Bayerischen Staatsbibliothek tätig, zuletzt als Abteilungsdirektor. Außerdem war er Mitglied der bayerischen Prüfungskommission für den wissenschaftlichen und gehobenen Bibliotheksdienst.


== Schriften (Auswahl) ==
== Schriften (Auswahl) ==
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== Weblinks ==
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* [https://www.deutsche-biographie.de/pnd117345377.html Indexeintrag für Matthias Wellnhofer] in der Datenbank der Deutschen Biographie


== Einzelnachweise ==
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Version vom 13. Januar 2024, 13:56 Uhr

Matthias Wellnhofer (* 25. April 1887 in Schönsee/Oberpfalz; † 25. August 1959) war ein deutscher Byzantinist und Bibliothekar.[1]

Leben und Wirken

Matthias Wellnhofer studierte Klassische Philologie und Byzantinistik an der Universität München. Nach seinem Staatsexamen für den höheren Schuldienst im Jahre 1911 promovierte er dort 1913 bei dem Byzantinisten August Heisenberg. Im gleichen Jahr trat er an der Bayerischen Staatsbibliothek in den wissenschaftlichen Bibliotheksdienst ein und legte die Fachprüfung hierfür 1914 ab. Nach einer kürzeren Tätigkeit an der Universitätsbibliothek Erlangen (1927 bis 1929) war er von 1929 bis 1953 an der Bayerischen Staatsbibliothek tätig, zuletzt als Abteilungsdirektor. Außerdem war er Mitglied der bayerischen Prüfungskommission für den wissenschaftlichen und gehobenen Bibliotheksdienst.

Schriften (Auswahl)

  • Johannes Apokaukus, Metropolit von Naupaktos in Aetolioen (c. 1155–1233). Sein Leben und seine Stellung im Despotate von Epirus unter Michael Doukas und Theodorus Komnenos. Datterer, Freising 1913 (Dissertation Universität München).
  • Altbayerische Stammbucheinträge. In: Das Bayerland, Bd. 35 (1924), S. 424–430.
  • Unveröffentlichte Briefe Johann Gottlieb Fichtes an Fr. Ph Im. Niethammer. In: Historisches Jahrbuch, Bd. 48 (1928), S. 461–471.
  • (mit Bonifaz Rauch): Franz Lehner. Eine Würdigung seiner Dichtungen. Verlag der Schulbrüder, Kirnach-Villingen 1929.
  • Die thrakischen Euchiten und ihr Satanskult im Dialoge des Psellos. In: Byzantinische Zeitschrift, Bd. 30 (1930), S. 477–484.
  • Der kurbayerische Geheimrat und Kunstsammler Franz von Mayr († 1699). In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte, Bd. 9 (1936), S. 421–431.
  • Die Anfänge der Leihbibliotheken und Lesegesellschaften in Bayern. In: Heimat und Volkstum, Bd. 17 (1939), S. 289–295.
  • Ignaz Dominikus Schmid, ein Ingolstädter Heimatforscher. In: Sammelblatt des Historischen Vereins Ingolstadt, Bd. 58 (1940), S. 3–10.
  • Claude Lorrain und Harlaching. Legende und Wirklichkeit. Traunstein 1951.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Alexandra Habermann, Rainer Klemmt, Frauke Siefkes: Lexikon deutscher wissenschaftlicher Bibliothekare 1925–1980. Klostermann, Frankfurt 1985, ISBN 3-465-01664-5, S, 380.