Weinstadel: Unterschied zwischen den Versionen

Aus München Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (beginnen wir mal. Wird icht einfach alle Quellen und Infos unter einen Hut zu bringen.)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
Der '''Weinstadel''' in der [[Burgstraße]] 5 und [[Dienerstraße]] 20, zusammen mit dem Laubenhof eine Einheit.<br>
Der '''Weinstadel''' in der [[Burgstraße]] 5 und [[Dienerstraße]] 20, zusammen mit dem Laubenhof eine Einheit.<br>
Beginnen wir im Jahre 1550. Die Stadt erwirbt das Haus auf Dienerstraße 20 und der Burgstraße 5. In der Burgstraße wurde die Stadtschreiberei eingerichtet, die bis 1622 dort bestand hatte, bevor sie ins "Alte Rathaus" übersiedelte. Desweiteren der städtische Weinstadel, der in der Dienerstraße 20 eingerichtet wurde, und noch heute über die Burgstraße zu erreichen ist.
Beginnen wir im Jahre 1550. Durch die starke Zunahme des Weinhandels zu beginn des 15. Jahrhunderts wurde es nötig einen Städtischen "Weinstadel" zu eröffnen. Dazu erwarb die Stadt das Haus auf Dienerstraße 20 und der Burgstraße 5. In der Burgstraße wurde die Stadtschreiberei eingerichtet, die bis 1622 dort bestand hatte, bevor sie ins "Alte Rathaus" übersiedelte. Desweiteren der städtische Weinstadel, der in der Dienerstraße 20 eingerichtet wurde, und noch heute über die Burgstraße zu erreichen ist. Wie zuvor nur alle Montage und Dienstage Wein gehandelt werden durfte, so konnte dies nun auf jeden Tag im Sommer, zu festen Stunden, ausgedehnt werden. Dazu gabe es eine öffentliche Weinmarktsordnung, die jeweils 1624, 1735 und 1786 aufgebessert wurden.


[[Bild:Mueburgstrasse52012a.jpg|100px|Zustand 2012]]
[[Bild:Mueburgstrasse52012a.jpg|100px|Zustand 2012]]

Version vom 12. Februar 2012, 20:17 Uhr

Der Weinstadel in der Burgstraße 5 und Dienerstraße 20, zusammen mit dem Laubenhof eine Einheit.
Beginnen wir im Jahre 1550. Durch die starke Zunahme des Weinhandels zu beginn des 15. Jahrhunderts wurde es nötig einen Städtischen "Weinstadel" zu eröffnen. Dazu erwarb die Stadt das Haus auf Dienerstraße 20 und der Burgstraße 5. In der Burgstraße wurde die Stadtschreiberei eingerichtet, die bis 1622 dort bestand hatte, bevor sie ins "Alte Rathaus" übersiedelte. Desweiteren der städtische Weinstadel, der in der Dienerstraße 20 eingerichtet wurde, und noch heute über die Burgstraße zu erreichen ist. Wie zuvor nur alle Montage und Dienstage Wein gehandelt werden durfte, so konnte dies nun auf jeden Tag im Sommer, zu festen Stunden, ausgedehnt werden. Dazu gabe es eine öffentliche Weinmarktsordnung, die jeweils 1624, 1735 und 1786 aufgebessert wurden.

Zustand 2012

Quellen und Nachweise

  • Chronik Weinstadl Pfälzer Weinkeller, 1951-1954.
  • K. Erdmannsdorffer, Bürgerhaus, 1972. (T24,T25)
  • E. Hoferichter, München Stadt der Lebensfreude, 1958. (Abb. S.14)
  • R. Bauer, Der Stadtfotograf, 1989, (Abb. S.79)
  • A. Alckens, Gedenktafeln, 1935. (S.50/51)
  • W. Bertram, Instandsetzung Burgstraße 5, Bay. La. Denkmalpflege, 1963. (S.5-23)
  • Stadt München, Häuserbuch - B1 - Graggenau, 1958. (S.20-21)
  • Bauer, Graf, Münz, Zu Gast im alten München, 1982. (S.46/47)
  • E. Roth, München so wie es war, 1965, (Abb. S.17)
  • Bauer, Graf, Stadtvergleich, 1984. (Abb. S.162/163)