Kanalisation: Unterschied zwischen den Versionen
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Von der Kanaltreppe im Univiertel aus geht es für die Gruppe | Von der Kanaltreppe im Univiertel aus geht es für die Gruppe weiter mit der U-Bahn zum [[Nordfriedhof]]. Hier führt ein zweiter Einstieg zu einem stillgelegten Überlaufkanal. Die Decken sind hoch, nach allen Seiten hin ist viel Platz. Rund 300 Meter weit kann man unter dem Friedhof laufen. | ||
==Literatur, Weblinks== | ==Literatur, Weblinks== | ||
Version vom 5. Dezember 2011, 19:15 Uhr
Die Kanalisation (die Abwasserrohre und -kanäle) in München umfasst ein Röhrennetz von ca. 2.400 Kilometern Länge. Immerhin ca. 60 Prozent davon sind begehbare Kanäle. Zum Vergleich: Venedig hat etwa ein Wegenetz von 38 km für seine 175 oberirdischen Kanäle (Wasserstraßen).
Max von Pettenkofer hatte sie im 19. Jahrhundert anlegen lassen, um die Verbreitung von Pest und Cholera für die weitere Zukunft einzudämmen. Erfolgreich! Er ist damit der Rudolf Virchow (Berlin) Münchens. Jener hatte ab 1869 maßgeblich dafür gesorgt, dass Berlin eine Kanalisation und eine zentrale Trinkwasserversorgung erhielt.
Führungen der Stadt
- Kanalführer Ben Tax
- Anmeldung unter der Telefonnummer 089 - 23 36 20 08
- ab etwa zehn Personen ist für Gruppen eine eigene Führung möglich
Von der Kanaltreppe im Univiertel aus geht es für die Gruppe weiter mit der U-Bahn zum Nordfriedhof. Hier führt ein zweiter Einstieg zu einem stillgelegten Überlaufkanal. Die Decken sind hoch, nach allen Seiten hin ist viel Platz. Rund 300 Meter weit kann man unter dem Friedhof laufen.
Literatur, Weblinks
- Broschüre Planungshilfe Abwasser
- David Macaulay: Unter einer Stadt. Verlag: Deutscher Taschenbuch, 1990, 114 Seiten. ISBN 3423079037 (Klassiker mit gut verständlichen Zeichnungen)
- Text und Fotos: Gitte Diener: Führung durch die Kanalisation — München von unten. SZ vom 18. Aug. 2010 (München erleben - Museen, Touren, Stadtrundfahrten)
- Führung durch die Kanalisation - Der Münchner Untergrund