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* Die Hausnummer 36; Dieses Mietshaus wurde im Jahr 1885 durch den Baumeister Max Albrecht (Hildegardstraße 19, vormals Ludwig Bayer) erbaut. Über eine Zufahrt des Mietshauses Rumfordstraße 36, gibt es die Verbindung zum sogenannten Rumfordhof, daß zur einen Seite hin direkt an den gewaltigen Komplex des Gebäudes des Isarparkhauses von der Baaderstraße anschließt. Der Hof ist mit Bäumen bepflanzt, am Rand stehen kleine niedrigere Häuser mit Garagen. In diesem hat sich ein Handwerkerhof angesiedelt. | * Die Hausnummer 36; Dieses Mietshaus wurde im Jahr 1885 durch den Baumeister Max Albrecht (Hildegardstraße 19, vormals Ludwig Bayer) erbaut. Über eine Zufahrt des Mietshauses Rumfordstraße 36, gibt es die Verbindung zum sogenannten Rumfordhof, daß zur einen Seite hin direkt an den gewaltigen Komplex des Gebäudes des Isarparkhauses von der Baaderstraße anschließt. Der Hof ist mit Bäumen bepflanzt, am Rand stehen kleine niedrigere Häuser mit Garagen. In diesem hat sich ein Handwerkerhof angesiedelt. | ||
[[Datei:Muerumfordstr34052024.jpg|thumb|Das Orientalische Cafe; ''Ein prächtiger Neubau ist in jüngster Zeit an der Rumfordstraße Nr. 32 entstanden. Schon die in Spätrenaissance durchgefübrte Hausteinfassade macht einen sehr guten Eindruck; im ersten Stock befindet sich ein großer Saal mit Nebenränmen, die übrigen Geschoße enthalten Wohnungen, während das Erdgeschoß außer zwei Läden ein im maurischen Stile ausgestattetes prächtiges Cafe enthält. Decke und Wandflächen zeigen reiche Stückarbeit; hübsche Stucksäulen, geschmackvolle Vorhänge und ein grobes farbiges Fenster, sowie originelle Lüstres vervollständigen den prächtigen Eindruck des Ganzen. Ein Rokoko-Nebenzimmer ist speziell für Damen reservirt. Die ganze Anlage wurde im Auftrag des Besitzers Herrn Georg Grünwald durch den Architekten Georg Meister ausgeführt. Die Maurerarbeiten und die ganze Fassade wurden von der Firma Kronacher hergestellt, die Bildhauer- und Stuckarbeiten von Meipert & Nowotny, die Fenster vom Hofglaser Jäger, die Maler und Vergolderarbeiten von Herrn Kern, die Tapeziererarbeiten von Herrn Heider; weiter waren noch die Firmen Ehreugut und Beggel für Schreinerarbeiten, V. Weiß und Al. Moradelli für Schlosserarbeiten, Ernst Schmidt für Lüstres und Gebrüder Pfister für Marmorarbeiten betheiligt. Die Dampfniederdruckheizung wurde durch F. Dürr, die elektrische Beleuchtung durch die Firma Einstein angelegt.'']] | [[Datei:Muerumfordstr34052024.jpg|thumb|Das Orientalische Cafe; Januar 1891 ''Ein prächtiger Neubau ist in jüngster Zeit an der Rumfordstraße Nr. 32 entstanden. Schon die in Spätrenaissance durchgefübrte Hausteinfassade macht einen sehr guten Eindruck; im ersten Stock befindet sich ein großer Saal mit Nebenränmen, die übrigen Geschoße enthalten Wohnungen, während das Erdgeschoß außer zwei Läden ein im maurischen Stile ausgestattetes prächtiges Cafe enthält. Decke und Wandflächen zeigen reiche Stückarbeit; hübsche Stucksäulen, geschmackvolle Vorhänge und ein grobes farbiges Fenster, sowie originelle Lüstres vervollständigen den prächtigen Eindruck des Ganzen. Ein Rokoko-Nebenzimmer ist speziell für Damen reservirt. Die ganze Anlage wurde im Auftrag des Besitzers Herrn Georg Grünwald durch den Architekten Georg Meister ausgeführt. Die Maurerarbeiten und die ganze Fassade wurden von der Firma Kronacher hergestellt, die Bildhauer- und Stuckarbeiten von Meipert & Nowotny, die Fenster vom Hofglaser Jäger, die Maler und Vergolderarbeiten von Herrn Kern, die Tapeziererarbeiten von Herrn Heider; weiter waren noch die Firmen Ehreugut und Beggel für Schreinerarbeiten, V. Weiß und Al. Moradelli für Schlosserarbeiten, Ernst Schmidt für Lüstres und Gebrüder Pfister für Marmorarbeiten betheiligt. Die Dampfniederdruckheizung wurde durch F. Dürr, die elektrische Beleuchtung durch die Firma Einstein angelegt.'']] | ||
== Trambahn-Haltestelle == | == Trambahn-Haltestelle == | ||
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