Bayern-Kaserne: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Hier stationierte Einheiten, Strukturen ===
=== Hier stationierte Einheiten, Strukturen ===
Bis [[1945]] waren auf dem Gelände Flakeinheiten untergebracht. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Areal von der US Armee unter der [[Militärregierung]] genutzt. Die Kaserne erhielt zu Ehren des 1944 bei der Befreiung Europas vom Hitler-Regime gefallenen einfachen Soldaten, Robert T. Henry,<ref>[http://www.henrykaserne.com/private_robert_henry.htm | Archiv=20080819193029: henrykaserne.com: ''Private Robert Henry''</ref> den Namen ''Henry-Kaserne''. In den 1960er Jahren waren dort Einheiten der {{WL2|24. US-Infanteriedivision|24th Infantry Division (Mechanized)]] der 7. US-Armee stationiert.  
Bis [[1945]] waren auf dem Gelände Flakeinheiten untergebracht. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Areal von der US Armee unter der [[Militärregierung]] genutzt. Die Kaserne erhielt zu Ehren des 1944 bei der Befreiung Europas vom Hitler-Regime gefallenen einfachen Soldaten, Robert T. Henry,<ref>[http://www.henrykaserne.com/private_robert_henry.htm | Archiv=20080819193029: henrykaserne.com: ''Private Robert Henry''</ref> den Namen ''Henry-Kaserne''. In den 1960er Jahren waren dort Einheiten der {{WL2|24. US-Infanteriedivision|24th Infantry Division (Mechanized)}} der 7. US-Armee stationiert.  


1968 räumten die Amerikaner die Kaserne.  
1968 räumten die Amerikaner die Kaserne.  
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Stationiert waren in der Anlage bis Anfang der [[1990er]] Jahre unterstellte Truppenteile des damaligen [[Wehrbereichskommando]]s&nbsp;VI:
Stationiert waren in der Anlage bis Anfang der [[1990er]] Jahre unterstellte Truppenteile des damaligen [[Wehrbereichskommando]]s&nbsp;VI:
* die 1. und 3. Kompanie des [[Feldjägertruppe (Bundeswehr)|Feldjägerbataillons&nbsp;760]] (1./ und 3./FJgBtl&nbsp;760),
* die 1. und 3. Kompanie des Feldjägerbataillons&nbsp;760 (1./ und 3./FJgBtl&nbsp;760),
* die Fernmeldekompanie&nbsp;760 (FmKp&nbsp;760),
* die Fernmeldekompanie&nbsp;760 (FmKp&nbsp;760),
* die Nachschubkompanie&nbsp;760 (NschKp&nbsp;760),
* die Nachschubkompanie&nbsp;760 (NschKp&nbsp;760),
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Außerdem waren von der [[Heimatschutzbrigade 56]]
Außerdem waren von der [[Heimatschutzbrigade 56]]
* das [[Panzergrenadier]]bataillon&nbsp;561 (PzGrenBtl&nbsp;561) und
* das Panzergrenadierbataillon&nbsp;561 (PzGrenBtl&nbsp;561) und
* das Panzerartilleriebataillon&nbsp;565 (PzArtBtl&nbsp;565) sowie
* das Panzerartilleriebataillon&nbsp;565 (PzArtBtl&nbsp;565) sowie
* die Nachschubkompanie&nbsp;560 (NschKp&nbsp;560) und
* die Nachschubkompanie&nbsp;560 (NschKp&nbsp;560) und
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Für die Ausbildung von Militärkraftfahrern gab es in der Liegenschaft die Fahrschulgruppe München&nbsp;6, die sanitätsdienstliche Versorgung erfolgte im Sanitätsbereich&nbsp;65/20, in dem auch eine Zahnarztgruppe untergebracht war.
Für die Ausbildung von Militärkraftfahrern gab es in der Liegenschaft die Fahrschulgruppe München&nbsp;6, die sanitätsdienstliche Versorgung erfolgte im Sanitätsbereich&nbsp;65/20, in dem auch eine Zahnarztgruppe untergebracht war.


1994 bezog das aus der [[1. Gebirgsdivision (Bundeswehr)|1.&nbsp;Gebirgsdivision]] und dem ehemaligen [[Wehrbereichskommando]]&nbsp;VI zusammengelegte Wehrbereichskommando&nbsp;VI&nbsp;/ 1.&nbsp;Gebirgsdivision die Kaserne, das 2001 im [[Wehrbereichskommando IV|Wehrbereichskommando&nbsp;IV – Süddeutschland]] aufging. Ebenso waren das [[Landeskommando Bayern]] (LKdoBY), das katholische und evangelische [[Militärseelsorge (Deutschland)|Militärdekanat]] und die Bundeswehrfachschule-/Zivile Aus- und Weiterbildungsbetreuungsstelle B München (BwFachS-/ZAW-BeSt B MCH) in der Kaserne stationiert. Letztere ist seit 2006 die Nachfolgeinstitution der bis 2005 in der [[Luitpoldkaserne (München)|Luitpoldkaserne]] und im Anschluss in der Bayern-Kaserne untergebrachten Ausbildungskompanie Fach-/Fachschulausbildung München. Diese entstand wiederum 1992 aus der Verschmelzung der Fachausbildungskompanie München mit der Fachschulkompanie München.
1994 bezog das aus der 1.&nbsp;Gebirgsdivision und dem ehemaligen [[Wehrbereichskommando]]&nbsp;VI zusammengelegte Wehrbereichskommando&nbsp;VI&nbsp;/ 1.&nbsp;Gebirgsdivision die Kaserne, das 2001 im [[Wehrbereichskommando IV|Wehrbereichskommando&nbsp;IV – Süddeutschland]] aufging. Ebenso waren das {{WL2|Landeskommando Bayern}} (LKdoBY), das katholische und evangelische Militärseelsorge-Dekanat und die Bundeswehrfachschule-/Zivile Aus- und Weiterbildungsbetreuungsstelle B München (BwFachS-/ZAW-BeSt B MCH) in der Kaserne stationiert. Letztere ist seit 2006 die Nachfolgeinstitution der bis 2005 in der [[Luitpoldkaserne]] und im Anschluss in der Bayern-Kaserne untergebrachten Ausbildungskompanie Fach-/Fachschulausbildung München. Diese entstand wiederum 1992 aus der Verschmelzung der Fachausbildungskompanie München mit der Fachschulkompanie München.


=== Konversion ===
=== Konversion ===
2019 wurden zahlreiche Relikte des Zweiten Weltkrieges auf dem Gelände gefunden, u. a. drei Gestelle von Flugabwehrkanonen, 208 Flak-Granaten des Kalibers 10,5 sowie eine [[Brunsviga Maschinenwerke|Brunsviga Rechenmaschine]].<ref>https://www.tz.de/muenchen/stadt/schwabing-freimann-ort43408/sensations-fund-in-muenchen-sie-erinnern-uns-daran-13184432.html</ref>
2019 wurden zahlreiche Relikte des Zweiten Weltkrieges auf dem Gelände gefunden, u. a. drei Gestelle von Flugabwehrkanonen, 208 Flak-Granaten des Kalibers 10,5 sowie eine {{WL2|Brunsviga Maschinenwerke|Brunsviga Rechenmaschine.}}<ref>https://www.tz.de/muenchen/stadt/schwabing-freimann-ort43408/sensations-fund-in-muenchen-sie-erinnern-uns-daran-13184432.html</ref>


=== Lage ===
=== Lage ===
Das Kasernenareal umfasst eine Fläche von 48 Hektar und liegt im [[Münchner Norden]] im Stadtteil [[Freimann]]) südlich der [[Heidemannstraße]].
Das Kasernenareal umfasste eine Fläche von 48 Hektar und liegt im [[Münchner Norden]] im Stadtteil [[Freimann]]) südlich der [[Heidemannstraße]].


===Weblinks ===
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{{Wikipedia}}
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[[Kategorie:Militärkaserne]]
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