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== Fahrzeugeinsatz ==
== Fahrzeugeinsatz ==
Zur Zeit kommen auf der Linie RE 1 überwiegend Wendezuggarnituren des Herstellers Skoda zum Einsatz. Sie bestehen aus bis zu sechs Doppelstock-Wagen und einer Elektro-Lok der Baureihe 102. Die eingesetzten Wagen sind barrierefrei und haben eine Mitnahmemöglichkeit für Fahrräder. Wegen des hohen Schadstandes der Züge wird derzeit häufig ein Ersatzkonzept gefahren, das aus Doppelstockwagen und einer vorgespannten Lok der Baureihe 111 besteht. Diese Züge fahren daher nicht über Kinding und Allersberg, sondern über Roth. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit um ca. 20 Minuten. Außerdem gab und gibt es häufig Zugausfälle und nicht planmäßige Umstiege in Ingolstadt<ref>z.B. Nürnberger Nachrichten, 30. Juli 2024: [https://www.nordbayern.de/franken/pannenzug-nurnberg-munchen-express-rep-1-1.14365814 Reduzierte Fahrzeugverfügbarkeit: Weiterhin heftige Pannen: München-Nürnberg-Express sorgt für Ferienchaos]</ref>. Kurzfristig will man sich mit den vorher verwendeten lokbespannten IC-Wagen behelfen, die jedoch eine geringere Kapazität als die tschechischen Doppelstockwagen haben<ref>DMM, 9. November 2023: [https://www.dmm.travel/nc/news/db-beendet-skoda-abenteuer-mit-dem-muenchen-nuernberg-express DB beendet Skoda-Abenteuer mit dem München-Nürnberg-Express]</ref>.
Zur Zeit kommen auf der Linie RE 1 überwiegend Wendezuggarnituren des Herstellers Skoda zum Einsatz. Sie bestehen aus bis zu sechs Doppelstock-Wagen und einer Elektro-Lok der Baureihe 102. Die eingesetzten Wagen sind barrierefrei und haben eine Mitnahmemöglichkeit für Fahrräder. Außerdem werden Garnituren aus Loks der Baureihe 101 und ehemaligen Intercity-Wägen in Roter "DB-Regio Lackierung" eingesetzt, die jedoch eine geringere Kapazität als die tschechischen Doppelstockwagen haben.<ref>DMM, 9. November 2023: [https://www.dmm.travel/nc/news/db-beendet-skoda-abenteuer-mit-dem-muenchen-nuernberg-express DB beendet Skoda-Abenteuer mit dem München-Nürnberg-Express]</ref> Diese Garnituren weisen in sofern eine Besonderheit auf, weil sie auf beiden Seiten einen Steuerwagen besitzen, dem eine Lok vorgespannt ist.
 
Wegen des hohen Schadstandes der Züge wurde vorübergehend ein Ersatzkonzept gefahren, das aus Doppelstockwagen und einer vorgespannten Lok der Baureihe 111, oder aus eingesetzten Fahrzeugen des Typs Bombadier Twindexx Vario (Baureihe 445 und 446) bestand. Diese Züge fuhren daher nicht über Kinding und Allersberg, sondern über Roth. Dadurch verlängerte sich die Fahrzeit um ca. 20 Minuten. Außerdem gab es häufig Zugausfälle und nicht planmäßige Umstiege in Ingolstadt.<ref>z.B. Nürnberger Nachrichten, 30. Juli 2024: [https://www.nordbayern.de/franken/pannenzug-nurnberg-munchen-express-rep-1-1.14365814 Reduzierte Fahrzeugverfügbarkeit: Weiterhin heftige Pannen: München-Nürnberg-Express sorgt für Ferienchaos]</ref>


== Weblinks ==
== Weblinks ==

Aktuelle Version vom 1. November 2025, 19:35 Uhr

Die von DB Regio Bayern betriebene Linie RE 1 (alternativ RE1, oder RE01.png) ist eine Linie im Regionalzugnetz rund um München. Der Regionalexpress 1 wird als München-Nürnberg-Express bezeichnet und liegt teilweise im MVV-Netz.

MVV-Logo neu.jpg   Infobox MVV
RE01.png
Linie RE 1
Haltestellen
Anfangshalt München Hauptbahnhof
Endhalt Nürnberg Hauptbahnhof
Anzahl der
Haltestellen
9

Haltestellen

Fahrzeugeinsatz

Zur Zeit kommen auf der Linie RE 1 überwiegend Wendezuggarnituren des Herstellers Skoda zum Einsatz. Sie bestehen aus bis zu sechs Doppelstock-Wagen und einer Elektro-Lok der Baureihe 102. Die eingesetzten Wagen sind barrierefrei und haben eine Mitnahmemöglichkeit für Fahrräder. Außerdem werden Garnituren aus Loks der Baureihe 101 und ehemaligen Intercity-Wägen in Roter "DB-Regio Lackierung" eingesetzt, die jedoch eine geringere Kapazität als die tschechischen Doppelstockwagen haben.[1] Diese Garnituren weisen in sofern eine Besonderheit auf, weil sie auf beiden Seiten einen Steuerwagen besitzen, dem eine Lok vorgespannt ist.

Wegen des hohen Schadstandes der Züge wurde vorübergehend ein Ersatzkonzept gefahren, das aus Doppelstockwagen und einer vorgespannten Lok der Baureihe 111, oder aus eingesetzten Fahrzeugen des Typs Bombadier Twindexx Vario (Baureihe 445 und 446) bestand. Diese Züge fuhren daher nicht über Kinding und Allersberg, sondern über Roth. Dadurch verlängerte sich die Fahrzeit um ca. 20 Minuten. Außerdem gab es häufig Zugausfälle und nicht planmäßige Umstiege in Ingolstadt.[2]

Weblinks

Einzelnachweise


  Regionalzüge im MVV
Regionalexpress

                                              
                               

Regionalbahn