Köglmühlbach: Unterschied zwischen den Versionen

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* Christine Rädlinger: ''Köglmühlbach, Kegelmühlbach, Eyselsbach.'' In: Stadtarchiv München (Hrsg.): ''Geschichte der Münchner Stadtbäche'', Verlag Franz Schiermeier, München, 2004, ISBN 978-3-9809147-2-7, S. 170
* Christine Rädlinger: ''Köglmühlbach, Kegelmühlbach, Eyselsbach.'' In: Stadtarchiv München (Hrsg.): ''Geschichte der Münchner Stadtbäche'', Verlag Franz Schiermeier, München, 2004, ISBN 978-3-9809147-2-7, S. 170
* Farnz Schiermeier: ''Münchner Stadtbäche. Reiseführer zu den Lebensadern einer Stadt.''Franz-Schiermeier-Verlag, München, 2010, ISBN 978-39813190-9-5, S. 16
* Farnz Schiermeier: ''Münchner Stadtbäche. Reiseführer zu den Lebensadern einer Stadt.''Franz-Schiermeier-Verlag, München, 2010, ISBN 978-39813190-9-5, S. 16
* Werner Kohl: ''Recht und Geschichte der alten Münchner Mühlen.'' Neue Schriftenreihe des Stadtarchivs München, Heft 15, 1969 (S. 17 - 19, die Köglmühle)


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Version vom 26. November 2025, 17:41 Uhr

Teilstück am Köglmühlbach zwischen Galeriestraße und Straßenkreuzung Von-der-Tann-Straße - Prinzregentenstraße - Franz-Joseph-Strauß-Ring, mit dem Prinz-Carl-Palais im Hintergrund

Der Köglmühlbach ist einer der Münchner Stadtbäche. Er wurde auch Kegelmühlbach oder Eyselsbach genannt.

Geschichte

Der Bach war die Fortsetzung des Pfisterbachs nach der Einmündung des Westlichen Stadtgrabenbachs. Sein Verlauf führte an der Ostseite des Hofgartens entlang. An ihm lag die Köglmühle, die 1922 geschlossen wurde. Zwischen Bach und Hofgarten lagen die ab 1801 errichtete Hofgartenkaserne und deren ab 1900 errichteter Nachfolgebau für das Armeemuseum.

Situationsplan rund um das Armeemuseum. Zwischen Hofgartenstraße, Pilotystraße und Galeriestraße im Jahr 1905.

1968 wurde der Bach aufgelassen, aber 1992 anlässlich des Baus der Bayerischen Staatskanzlei neben seinem ursprünglichen Bett neu angelegt.

Ehemals Hofgartenstraße 3, an der Ecke mit der Pilotystraße im Jahr 1940. Eines der Gebäude der ehemaligen Köglmühle zugehörig, dessen Namensgeber der Müller Keglmair war, der zum Ende des 15. Jahrhunderts (1478) hier den Mühlenbetrieb inne hatte. Im Hintergrund sind noch ehemalige Häuser entlang der Pilotystraße zu erkennen. Zur Zeit der Aufnahme war im Hof der ehemaligen zur Köglmühle gehörenden Bauten eine Autowerkstatt untergebracht. Das Gebäude wurde nach den Schäden im 2. Weltkrieg wieder errichtet. Ab dem Jahr 1967 wurde hier mit dem Bau der Ringstraße begonnen. Im zuge dessen mussten alle Bauwerke im Umkreis niedergelegt werden.

Verlauf

Der Bach wird vom Westlichen Stadtgrabenbach gespeist, der sich in einer Betonrinne entlang der Hofgartenstraße befindet, ab hier fließt er für etwa 250 m zwischen der Staatskanzlei und dem Franz-Josef-Strauß-Ring nach Norden und speist vor dem Prinz-Karl-Palais einen kleinen Teich mit Fontäne. Von dort fließt er unterirdisch ab und unterquert die Von-der-Tann-Straße in einem offenen vergitterten Trog. Am Ende der Unterführung wird ihm das Wasser des Hofbrunnwerkkanals zugeführt. In einem halbrunden Wasserfall tritt er aus dem Trog aus und bildet den Schwabinger Bach, der dann durch den gesamten Englischen Garten fließt.

Gelegentlich wird das Anfangsstück des Schwabinger Bachs bis zu der Stelle, an der er in den Eisbach mündet und gleich darauf über einen Wasserfall wieder aus ihm austritt, noch dem Köglmühlbach zugerechnet. Der Schwabinger Bach beginnt demnach erst am Eisbach.

Hier fällt das Wasser des Köglmühlbachs in den Englischen Garten

Gelegentlich wird das Anfangsstück des Schwabinger Bachs bis zu der Stelle, an der er in den Eisbach mündet und gleich darauf über einen Wasserfall wieder aus ihm austritt, noch dem Köglmühlbach zugerechnet. Der Schwabinger Bach beginnt demnach erst am Eisbach.

Lage

>> Geographische Lage des Gewässeranfangs von Köglmühlbach im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

>> Geographische Lage des Gewässerendes von Köglmühlbach im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

>> Nr. 52 auf der Karte Münchner Stadtbäche links der Isar

Alternativ: >> Geographische Lage des Gewässerendes von Köglmühlbach im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org) [1]

Literatur

  • Christine Rädlinger: Köglmühlbach, Kegelmühlbach, Eyselsbach. In: Stadtarchiv München (Hrsg.): Geschichte der Münchner Stadtbäche, Verlag Franz Schiermeier, München, 2004, ISBN 978-3-9809147-2-7, S. 170
  • Farnz Schiermeier: Münchner Stadtbäche. Reiseführer zu den Lebensadern einer Stadt.Franz-Schiermeier-Verlag, München, 2010, ISBN 978-39813190-9-5, S. 16
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Das Thema "Köglmühlbach" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Köglmühlbach.
  1. siehe beispielsweise Bayernatlas