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[[Bild:MuekosttorCAL1859a.jpg|thumb|400px|''Das Kosttor im Jahre 1859,'' | [[Bild:MuekosttorCAL1859a.jpg|thumb|400px|''Das Kosttor im Jahre 1859,'' Aquarell von Carl August Lebschée, 1864]] | ||
Der Platz '''Am Kosttor''' in [[München]] liegt an der Kreuzung der Straße [[Platzl]] mit der [[Maximilianstraße]]. | Der Platz '''Am Kosttor''' in [[München]] liegt an der Kreuzung der Straße [[Platzl]] mit der [[Maximilianstraße]]. | ||
Das '''Kosttor''', ursprünglich ''Wurzertor'', dann ''Graggenauer Tor'' genannt, war eines der [[Stadttor]]e der zweiten [[Stadtmauer]] des mittelalterlichen [[München]]s. Westlich vom Kosttor stand der [[Falkenturm]]. | Das '''Kosttor''', ursprünglich ''Wurzertor'', dann ''Graggenauer Tor'' genannt, war eines der [[Stadttor]]e der zweiten [[Stadtmauer]] des mittelalterlichen [[München]]s. Westlich vom Kosttor stand der [[Falkenturm]], deren Verbindungsstraße uns als [[Falkenturmstraße]] überliefert ist. | ||
== Die Gedenktafel == | == Die Gedenktafel == | ||
An der Fassade des Gebäudes Platzl 5, bauzeitlich das Hotel Roth, findet sich auf der Höhe der ersten Etage, Sichtachse zum Brunnen zeigend, eine steinerne Gedenktafel die über den Neuthurm und das Kosttor berichten. Die Tafel wurde auf Anordnung Ludwig II, nach dem Abbruch der Toranlagen im Sommer 1872<ref>Alckens: ''Die Gedenktafeln.'' München 1938</ref>, dort angebracht. Die Tafel hat | An der Fassade des Gebäudes Platzl 5, bauzeitlich das Hotel Roth, findet sich auf der Höhe der ersten Etage, Sichtachse zum Brunnen zeigend, eine steinerne Gedenktafel die über den Neuthurm und das Kosttor berichten. Die Tafel wurde auf Anordnung Ludwig II, nach dem Abbruch der Toranlagen im Sommer 1872<ref>Alckens: ''Die Gedenktafeln.'' München 1938</ref>, dort angebracht. Die Tafel hat die Zeit überdauert, und wurde auch auf den Nachfolgebau aus den [[1880er]]-Jahren, dem Hotel, an Ort und Stelle wieder angebracht. | ||
== Standortsituation == | == Standortsituation == | ||
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== Die Fassaden == | == Die Fassaden == | ||
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Datei:MueKosttor032012a.jpg|Am Kosttor 3. Im Jahr 2012, das "Haylerhaus". | Datei:MueKosttor032012a.jpg|Am Kosttor 3. Im Jahr 2012, das "Haylerhaus". Errichtet durch den "Schnittwaren", Stoffhändler und Kaufmann Friedrich Hayler. Hayler hatte bis ins Jahr 1877 ein Ladengeschäft im nicht mehr existierenden gebäude Rosental 2. Friedrich Hayler stirbt im Januar 1892 im Alter von 82 Jahren. Das Gebäude wurde in den Jahren von 1880 bis 1881 nach Planung Georg von Hauberrisser errichtet. | ||
Datei:Muekosttor3032024.jpg|Im Jahr 2024, abermals der Blick auf die Fassade des Gebäudes Am Kosttor 3 | Datei:Muekosttor3032024.jpg|Im Jahr 2024, abermals der Blick auf die Fassade des Gebäudes Am Kosttor 3. In diesem Mietshaus wohnte über viele Jahre hinweg die Zeichnerin [[Franziska Bilek]] im 1. Stock. | ||
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