Milbertshofen: Unterschied zwischen den Versionen

4.255 Bytes hinzugefügt ,  18. Januar 2025
(redirect)
 
 
(32 dazwischenliegende Versionen von 12 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
#REDIRECT [[Milbertshofen-Am Hart]]
Der [[Stadtteil]] '''Milbertshofen''' von [[München]] gehört zum [[Stadtbezirk]] 11 [[Milbertshofen-Am Hart]]. Milbertshofen wird im Westen durch das [[Olympiagelände]] / [[Lerchenauer Straße]], im Norden durch den Bahnkörper des [[Nordring]]s, im Osten durch die [[Ingolstädter Straße]] und im Süden durch den [[Petuelring]] begrenzt.
 
Milbertshofen wurde am 1. Mai [[1910]] zur Stadt erhoben, bevor es dann am 1. April [[1913]] zu München [[Eingemeindung|eingemeindet]] wurde. Der Stadtteil ist geprägt durch einen hohen Anteil an produzierendem Gewerbe ([[BMW]], [[Knorr-Bremse]] u.a.), eine starke Bebauungsdichte sowie ein starkes Verkehrsaufkommen.
 
==U-Bahnhof Milbertshofen==
Milbertshofen ist auch mit der U-Bahn erreichbar. Am [[U-Bahnhof Milbertshofen|gleichnamigen U-Bahnhof]] hält auch die Linie {{ÖPNV|U2}}.
 
[[Datei:BMW in Milbertshofen.jpeg|thumb|BMW-Gebäude in [[Milbertshofen]], Foto K. S. ]]
 
==Geschichte==
===Ausstellung über Milbertshofen===
*2011/12: [http://www.muenchenblogger.de/kultur/ausstellung-ueber-muenchner-norden-glamouroeses-milbertshofen Glamouröses Milbertshofen] - [http://www.muenchenblogger.de/bildergalerie/milbertshofen-eine-ausstellung/milbertshofen2 Fotos von Dorrit Wess und Sven Eichhorn], Bericht bei www.[[muenchenblogger.de]]
 
===Ein KZ in München, die von den Nazis sog. Judensiedlung Milbertshofen===
Seit März 1941 wurde in der [[Knorrstraße]] ein besonderes KZ aus [[Deportationslager Milbertshofen|Baracken/ Sammel- oder Deportationslager]] (18 Baracken für 1100 Personen) im Rahmen der [[Deportationen|Judenverfolgung]] auf von der Stadt zur Verfügung gestelltem Grund angelegt. Es musste von "jüdischen Hilfskräften" erbaut werden. Es stand unter der Kontrolle der "[[Arisierungsstelle]]" der Münchner {{WL2|NSDAP}}-Gauleitung. Es diente hauptsächlich als Durchgangslager für als Juden gebrandmarkte Menschen aus ganz Süddeutschland. Sie wurden dann meist vom [[Güterbahnhof Milbertshofen]] aus in die Vernichtungslager weitertransportiert (erstmals am 20. November 1941 1000 Personen). Am 19. August [[1942]] wurde es wieder aufgelöst.
 
Vom 24. August 1942 an wurden italienische Arbeitskräfte in den Baracken einquartiert.
 
Nach dem Krieg diente es dem [[Rotes Kreuz|Roten Kreuz]] als [[Siedlung|Flüchtlingslager]]. In den [[1980er]] Jahren entstanden auf dem Gelände neue Gewerbebauten.
 
[[datei:Bad_Georgenschwaige.jpg|thumb|400px|Blick über [[Milbertshofen]] nach Norden, über den [[Luitpoldpark]] mit dem Schuttberg [[Gedenkkreuz_für_die_Opfer_der_Bombenangriffe|Luitpoldhügel]], die Kleingärten beim [[Brunnergarten]] und dem [[Georgenschwaige|Freibad Georgenschwaige]]. Links die [[Schleißheimer Straße]]. Rechts oben das Kreuz aus [[Petuelring]] und [[Belgradstraße]]. (Luftbild: [[Karl Schillinger]], 1979)]]
 
==Einrichtungen==
* [[Alten- und Service-Zentrum]] Milbertshofen, [[Schleißheimer Straße]] 378, 80809 München, Tel.  089 / 35 62 77 330
* Kinder- und Jugendland / [[JugendWerkHalle]], [[Hanselmannstraße]] 31–33,  80809 München, Tel. 089 / 35 98 555
* [[Kulturhaus Milbertshofen]]
* [[Stadtbibliothek Milbertshofen]]
 
== Literatur ==
* Maximilian Strnad: ''Zwischenstation „Judensiedlung“: Verfolgung und Deportation der jüdischen Münchner 1941–1945.'' In: Studien zur jüdischen Geschichte und Kultur in Bayern, Nr. 4, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München, 2011. ISBN 978-3-486-59136-1, DNB 1012158071.
* Sabine Brantl: ''ThemenGeschichtsPfad. Orte des Erinnerns und Gedenkens. Nationalsozialismus in München''. Herausgegeben von der Landeshauptstadt München, München 2010. (Vgl. [[ThemenGeschichtsPfad]])
* B. Freytag & A. Storz: ''Milbertshofen - Die Geschichte des Stadtteils von der Schwaige zur Vorstadt Münchens.'' Buchendorfer, München November 2004, 204 Seiten.
 
== Weblinks ==
* [https://www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:405464f7-a6c0-4fea-9910-9a93a3ea0739/KGP11_booklet_final_screen.pdf Broschüre KulturGeschichtsPfad 11 Milbertshofen] Bei muenchen.de
* offline/defekt: [http://www.milbertshofen-net.de/ Informationsportal zu Milbertshofen, milbertshofen-net.de]
* [https://kiosk-nono.business.site/ Bubble Tea Laden Nono Kiosk], Christoph-von-Gluck-Platz 16
 
{{Wikipedia-Artikel}}
 
[[Kategorie:Stadtteil]]
[[Kategorie:Milbertshofen| ]]
22.399

Bearbeitungen