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'''Hasenbergl''' ist ein Stadtteil von [[München]] | [[Datei:Hasenbergl nach Nord.jpg|thumb|400px|Luftbild über den Stadtteil - Blick nach Norden <br/>links der heutige [[Dülferanger]] ([[Karl Schillinger|K.S.]], 1979)]] | ||
[[Datei:Hasenbergl Dülferstrasse.jpg|thumb|400px|Der entgegengesetzte Blick nach Süden, der im Westen liegende Teil um die [[Dülferstraße]]. <br/>Der heutige [[Dülferanger]] deshalb am linken oberen Rand (Luftbild von [[Karl Schillinger]], 1977)]] | |||
Der '''Hasenbergl''' ist ein [[Stadtteil]] von [[München]] im [[Stadtbezirk]] 24 '''[[Feldmoching-Hasenbergl]]'''. | |||
Der Name geht auf einen Lehmhügel südlich des [[Schloss Schleißheim|Schlosses Schleißheim]] zurück, auf dem im 18. Jahrhundert Hasen für die kurfürstliche Jagd gezüchtet wurden. | |||
'''Ab 1950''' bestand das Hasenbergl aus einer Eigenheimsiedlung, an der sich '''ab 1960''' Sozialwohnblöcke von sieben gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften anschlossen. Der Stadtteil galt lange Zeit mangels Infrastruktur als "Armenhaus der Stadt". | |||
Durch diverse bauliche Maßnahmen wurde das Viertel im Bezug auf die Lebensqualität aufgebessert. Der ärmliche Ruf haftet dem Hasenbergl jedoch heute noch an. | |||
[[1979]] wurde die [[Erich Kästner-Realschule]] errichtet. | |||
1993 wurde die Sozialeinrichtung [[Lichtblick Hasenbergl]] gegründet. Der Lichtblick Hasenbergl ist eine 1993 von [[Johanna Hofmeir]] gegründete Sozialeinrichtung der Stiftung Lichtblick Kinder- & Jugendhilfe, in der Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 1 bis 25 Jahren aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien im Münchner Stadtteil Hasenbergl unterstützt werden. Der Lichtblick Hasenbergl ist ein Ort des Kulturgeschichtspfades München. Im ASZ Hasenbergl, am [[Stanigplatz]] 8a befindet sich das Alten- und Service-Zentrum im Hasenbergl<ref>[[Süddeutsche Zeitung]], 22. Oktober 2022: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/alten-und-service-zentrum-senioren-hasenbergl-1.5679611 Hasenbergl: Ein Treffpunkt, auf den Senioren lange warten mussten]</ref>. | |||
Durch neue Bauprojekte wie die Verlängerung der U-Bahn-Linie 2 (1996), Studentenwohnheime in der [[Siedlung Nordhaide]] (2003), die Neugestaltung des Goldschmiedplatzes (2007), das [[Einkaufszentrum Mira]] (2008) und das [[Schulzentrum Nordhaide]] (2015) wurde die Lebensqualität in den letzten Jahrzehnten deutlich gesteigert und die Stadtteilstrukturen erneuert. | |||
==Tramanschluss== | |||
[[Datei:Hasnbergl.jpg|mini|Heutiger Zustand der ehemaligen Tramschleife]] | |||
Am 18. Dezember [[1964]] wurde die Straßenbahnlinie {{ÖPNV|8}} zum Hasenbergl verlängert. Später verkehrte die Linie {{ÖPNV|13}} mit ihren bulligen P-Wagenzügen, bis am 10. November 1993 die neu gebaute [[U-Bahn]] {{ÖPNV|U2}} die Beförderungsaufgabe von der Tram übernahm. Die Schleife am [[Goldschmiedplatz]] und Teile der alten Trasse in der dort endenden [[Schleißheimer Straße]] sind heute noch zu erkennen. 1996 wurde der gleichnamige [[U-Bahnhof]] im Zentrum (s.a. [[Kulturzentrum 2411]]) des Stadtteiles in Betrieb genommen. | |||
==U-Bahnhof Hasenbergl== | |||
Das Hasenbergl ist auch mit der U-Bahn erreichbar. Am [[U-Bahnhof Hasenbergl|gleichnamigen U-Bahnhof]] hält die Linie {{ÖPNV|U2}}. | |||
==Lage== | |||
*{{Lageanf|nord=48.2127995789051|ost=11.5624478459358}} | |||
Am Bspl. des Anfangs der [[Dülferstraße]] / Ecke Schleißheimer | |||
==Straßenverkehr== | |||
* [[:Kategorie:Hasenbergl|Straßen-Artikel in der Kategorie „Hasenbergl“]] | |||
==Kultur== | |||
*[[Stadtbibliothek Hasenbergl]] | |||
{{Wikipedia-Artikel}} | |||
== Einzelnachweise == | |||
<references/> | |||
[[Kategorie:Stadtteil]] | [[Kategorie:Stadtteil]] | ||
[[Kategorie:Hasenbergl| | [[Kategorie:Hasenbergl| ]] | ||
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