Reimar Lüst: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 21. April 2020, 22:56 Uhr
Der Berufsweg des Physikers Reimar Lüst (25. März 1923 in Barmen — 31. März 2020), Astrophysiker und Wissenschaftsmanager, ist eng mit München verbunden. 1959 habilitierte er sich im Fach Physik an der Universität München. Ab 1960 war er wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik. Aufgrund seiner Forschung im Bereich Astrophysik arbeitete er von 1962 bis 1964 mit Beginn des Raumfahrtzeitalters als Technischer Direktor bei der ESA-Vorgänger-Organisation ESRO, deren Vizepräsident er von 1968 bis 1970 war. Zwischen 1963 und 1972 war Lüst Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik. 1964 war er außerordentlicher Professor an der Universität München und 1965 Honorarprofessor an der Technischen Universität München. 1984 bis 1990 war er Generaldirektor der ESA.
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