Wacker Chemie

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Der weltweit tätige Chemiekonzern Wacker Chemie AG hat seinen Hauptsitz in München-Neuperlach. Die Firma baut u.a. pro Jahr knapp 570.000 Tonnen - das entspricht mehr als 14.000 großen Lkw-Ladungen - Salz für die Streuung der Straßen im Winter in einem Bergwerk in Württemberg ab. Außerdem gehören zur Wacker Chemie fünf Geschäftsbereiche, die die Rohstoffen Ethen und Silicium verarbeiten. Siltronic beliefert den Halbleitermarkt mit Wafern, Polysilicon erzeugt hochreines Polysilizium als Vorstufe für die Siltronic sowie für den Solarmarkt. Silicones bedient die Bauindustrie. Mit Ethen-Produkten erzeugt der Bereich Polymers Vinylacetat, Vinylacetat-Ethylen und Keten. Der Bereich Biosolutions ist die Life-Science-Sparte des Unternehmens und bietet maßgeschneiderte und innovative Lösungen und Produkte für die Nahrungsmittel-, Pharma- und Agroindustrie.

Den Vorstand bilden: Dr. Rudolf Staudigl (Vorsitzender), Dr. Christian Hartel, Dr. Tobias Ohler, Auguste Willems (2016).

Aus der Firmengeschichte

  • 1914: Gründung der Wacker-Chemie GmbH am 13. Oktober
  • 1916/17: Acetaldehyd, Essigsäure und Aceton erstmals großtechnisch hergestellt
  • 1922: Verfahren zur Herstellung von Essigsäureanhydrid über Keten (Celluloseacetat)
  • 1924: Pacht des Salzbergwerks Stetten (Erwerb 1960)
  • 1928: Erste Großproduktion von Vinylacetat und Polyvinylacetat
  • 1947: Beginn der Arbeiten auf dem Silicongebiet
  • 1953: Beginn der Herstellung von Reinstsilicium
  • 1965: Gründung der Wacker Chemical Corporation, New York
  • 1966: Beginn der Herstellung von Copolymeren auf der Basis von Vinylacetat und Ethylen
  • 1990: Inbetriebnahme des Biotechnikums im Werk Burghausen
  • 1991: Umzug der Hauptverwaltung nach München-Neuperlach
  • 2006: Wacker geht an die Börse

Kontakt

Adr.png

Wacker Chemie AG
Hanns-Seidel-Platz 4
D-81737 München
☎ : 089 / 62 790
@ : info@wacker.com

Www.png www.wacker.com, offizielle Website

Wikipedia.png
Das Thema "Wacker Chemie" ist aufgrund der überregionalen Bedeutung auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten.
Erreichbar über diesen Link: Wacker Chemie.