Uli Henkel
Uli Henkel (* 24. Dezember 1954 in Dortmund) ist ein Jurist und Politiker (AfD).
Henkel kam 1957 nach München. Nach dem Wehrdienst war er zunächst als Geschäftsführer und Vorstand in der freien Wirtschaft tätig, später als selbständiger Unternehmensberater.
Er ist Mitglied im Vorstand des Kreisverbands München-Süd der AfD. Von 2018 bis 2023 war er Landtagsabgeordneter[1]. Im Rahmen seiner Nominierung als Vize-Landtagspräsident wurde Henkels Beobachtung durch den bayerischen Verfassungsschutz bekannt.[2] Unter anderem konnte auf seiner Internetseite ein YouTube-Video mit dem Titel „Aus Wut wird Gewalt! Flüchtlinge werden sich bald nehmen, was sie wollen, Uli Henkel AfD sorgt sich“ aufgerufen werden. Der Verfassungsschutz wertete Henkels Aussagen „als extremistisch und motivierend zum Hass“.[3] Zwei Monate später wurde die Beobachtung aufgrund der für Landtagsabgeordnete geltenden höheren Hürden eingestellt.[4]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Bayerischer Landtag: Uli Henkel
- ↑ Johann Osel, Lisa Schnell: Der Vizepräsident darf kein Feind unserer Verfassung sein. Süddeutsche Zeitung, 1. November 2018
- ↑ SPIEGEL.de: Bayerischer Landtag. Verfassungsschutz beobachtet in Bayern diese Abgeordneten, 1. November 2018
- ↑ Verfassungsschutz: AfD-Landtagsabgeordnete nicht mehr beobachtet. BR24, 9. Januar 2019
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