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Im 15. Jahrhundert schlossen sich ''gewerbsmäßige Flößer'' zu festen Gemeinschaften zusammen und übernahmen die Frachtzustellungen auf dem Wasser quasi nach Fahrplan. Daraus entstand die Flößerzunft. Die Isar und Donau bildete so eine Hauptverkehrsader bis Wien und Budapest. Nach Wien war im Sommer für Passagiere die Abfahrtszeit z.B. jeden Montag um 12.30 Uhr. Mitte des 19. Jahrhunders erlebte die Flößerei dann mit der Industrialisierung noch einen Höhepunkt, als über 8000 Flöße jährlich nach [[München]] schwammen. | Im 15. Jahrhundert schlossen sich ''gewerbsmäßige Flößer'' zu festen Gemeinschaften zusammen und übernahmen die Frachtzustellungen auf dem Wasser quasi nach Fahrplan. Daraus entstand die Flößerzunft. Die Isar und Donau bildete so eine Hauptverkehrsader bis Wien und Budapest. Nach Wien war im Sommer für Passagiere die Abfahrtszeit z.B. jeden Montag um 12.30 Uhr. Mitte des 19. Jahrhunders erlebte die Flößerei dann mit der Industrialisierung noch einen Höhepunkt, als über 8000 Flöße jährlich nach [[München]] schwammen. | ||
aktuell — 31. Aug. 2012 | |||
;Floßfahrten sind abgesagt! : Wegen der zu erwartenden Starkregenfälle (Unwetterwarnung Stufe Rot für den Landkreis Bad-Tölz Wolfratshausen) und des damit einhergehenden starken Anschwellens der Isar sind alle Floßfahrten bis auf Weiteres abgesagt. | |||
aktuell — 31. Aug. 2012 | |||
Doch mit den neu entwickelten Verkehrsmitteln, den Dampfschiffen und der Eisenbahn kam die Wende für dieses Handwerk. Für die Flößer war (fast) das Ende ihres Berufstandes gekommen. Mit dem Ausbau der Straßen ging die Nutzung der Floße immer mehr zurück. Die [[Isartalbahn]], die [[1891]] zwischen München und Wolfratshausen in Betrieb ging, ersetzte letztendlich das Floß als Transportmittel. [[1922]] fuhr das letzte Floß von Wallgau nach München. Daran erinnert auch das Flößerdenkmal „Der Isarflößer“ in München/[[Thalkirchen]]. Heute leben einige Flößer noch als Ausflugsunternehmer oder Touristenattraktion. | Doch mit den neu entwickelten Verkehrsmitteln, den Dampfschiffen und der Eisenbahn kam die Wende für dieses Handwerk. Für die Flößer war (fast) das Ende ihres Berufstandes gekommen. Mit dem Ausbau der Straßen ging die Nutzung der Floße immer mehr zurück. Die [[Isartalbahn]], die [[1891]] zwischen München und Wolfratshausen in Betrieb ging, ersetzte letztendlich das Floß als Transportmittel. [[1922]] fuhr das letzte Floß von Wallgau nach München. Daran erinnert auch das Flößerdenkmal „Der Isarflößer“ in München/[[Thalkirchen]]. Heute leben einige Flößer noch als Ausflugsunternehmer oder Touristenattraktion. | ||
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