Sankta Elisabeth: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Kloster zur Heiligen Elisabeth''' (Sankta Elisabeth) in [[München]]:
'''Kloster zur Heiligen Elisabeth''' (Sankta Elisabeth) in [[München]]:


Die Datenbank Klöster des [[Haus der Bayerischen Geschichte|Hauses der Bayerischen Geschichte]] sagt dazu: ''"1715 riefen Therese Kunigunde von Polen und Kurfürst Maximilian II. Emanuel die Servitinnen nach München. Die ersten Nonnen kamen aus Venedig. Diese geistliche Gemeinschaft hat ihren Ursprung in Italien und wurde durch den hl. Philipp Benitius (gest. 1285) gegründet. Die Servitinnen widmen sich vor allem der Ewigen Anbetung, dem Krankendienst und der Ausbildung der weiblichen Jugend. Ihre Ordenskleidung ist der schwarze Habit. Das vom bayerischen Kurfürstenpaar in München gegründete Kloster geht auf ein Gelübde zurück. Dem Stiftungsfond gemäß waren 25 Nonnen vorgesehen. Sie unterstanden dem Bischof. Ihr Wirkungsbereich lag in dem ab Mitte des 16. Jahrhunderts entstandenem Herzogspital. Es war ursprünglich von Herzog Albrecht V. zur Aufnahme kranker Hofbediensteter gestiftet worden und wurde von seinen Nachfolgern erweitert. Ab 1728 erbaute [[Johann Anton Trubillio]] zusammen mit dem Maurermeister [[Johann Michael Proebstl]] für die Nonnen eine um mehrere Höfe gruppierte barocke Klosteranlage mit einer lang gestreckten Fassade zur Herzogspitalstraße hin. Sie wurde östlich der Spitalkirche [[St. Elisabeth]] errichtet.  
Die Datenbank Klöster des [[Haus der Bayerischen Geschichte|Hauses der Bayerischen Geschichte]] sagt dazu: ''"1715 riefen Therese Kunigunde von Polen und Kurfürst Maximilian II. Emanuel die Servitinnen nach München. Die ersten Nonnen kamen aus Venedig. Diese geistliche Gemeinschaft hat ihren Ursprung in Italien und wurde durch den hl. Philipp Benitius (gest. 1285) gegründet. Die Servitinnen widmen sich vor allem der Ewigen Anbetung, dem Krankendienst und der Ausbildung der weiblichen Jugend. Ihre Ordenskleidung ist der schwarze Habit. Das vom bayerischen Kurfürstenpaar in München gegründete Kloster geht auf ein Gelübde zurück. Dem Stiftungsfond gemäß waren 25 Nonnen vorgesehen. Sie unterstanden dem Bischof. Ihr Wirkungsbereich lag in dem ab Mitte des 16. Jahrhunderts entstandenem Herzogspital. Es war ursprünglich von Herzog [[Albrecht V.]] zur Aufnahme kranker Hofbediensteter gestiftet worden und wurde von seinen Nachfolgern erweitert. Ab 1728 erbaute [[Johann Anton Trubillio]] zusammen mit dem Maurermeister [[Johann Michael Proebstl]] für die Nonnen eine um mehrere Höfe gruppierte barocke Klosteranlage mit einer lang gestreckten Fassade zur Herzogspitalstraße hin. Sie wurde östlich der Spitalkirche [[St. Elisabeth]] errichtet.  


''Dieses 1572 eingeweihte Gotteshaus war seit 1671 das Ziel einer Wallfahrt zum viel verehrten Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes.  
''Dieses 1572 eingeweihte Gotteshaus war seit 1671 das Ziel einer Wallfahrt zum viel verehrten Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes.  
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