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Schäffer war Sohn des späteren Postamtsdirektors Gottfried Schäffer und dessen Frau Amalie, einer geb. Mayr. Er besuchte die katholische Volksschule in [[Ingolstadt]] und das humanistische | Schäffer war Sohn des späteren Postamtsdirektors Gottfried Schäffer und dessen Frau Amalie, einer geb. Mayr. Er besuchte die katholische Volksschule in [[Ingolstadt]] und das humanistische Gymnasium in Neuburg an der Donau und in München. Danach studierte er die Rechts- und Staatswissenschaften in München. Sein zweites juristischen Staatsexamen bestand er 1916. Er diente im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] 1915/16 als Infanterist an der Front. 1917 wurde er Assessor im [[Bayerisches Staatsministerium des Innern|bayerischen Innenministerium]] und begann damit eine Verwaltungskarriere bis er 1933 von den Nationalsozialisten aus dem Staatsdienst entlassen und am 26. Juni 1933 verhaftet wurde. Von 1918 bis zu ihrer Auflösung 1933 war Schäffer Mitglied der Bayerischen Volkspartei (BVP) und ab 1929 deren Vorsitzender. Vom 16. September 1931 bis 16. März 1933 war Schäffer als Staatsrat mit der Führung der Geschäfte des bayerischen Finanzministeriums beauftragt. | ||
Nach seiner Freilassung 1934 durfte er als Rechtsanwalt tätig werden. Nach dem Attentat auf Hitler am [[20. Juli 1944]] wurde er erneut verhaftet und im [[KZ Dachau|Konzentrationslager Dachau]] ohne Verfahren inhaftiert. | Nach seiner Freilassung 1934 durfte er als Rechtsanwalt tätig werden. Nach dem Attentat auf Hitler am [[20. Juli 1944]] wurde er erneut verhaftet und im [[KZ Dachau|Konzentrationslager Dachau]] ohne Verfahren inhaftiert. | ||
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