Schmerzhafte Kapelle: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Kapelle ist ein Teil des an der [[Kapuzinerstraße]] gelegenen [[Kapuzinerkloster München|Kapuzinerklosters]]. Sie steht an der Stelle einer um 1670 errichteten Feldkapelle am Weg  nach [[Thalkirchen]]. Der Zugang erfolgt von der [[Isartalstraße]].  
Die Kapelle ist ein Teil des an der [[Kapuzinerstraße]] gelegenen [[Kapuzinerkloster München|Kapuzinerklosters]]. Sie steht an der Stelle einer um 1670 errichteten Feldkapelle am Weg  nach [[Thalkirchen]]. Der Zugang erfolgt von der [[Isartalstraße]].  


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== Geschichte ==
An der Stelle der Feldkapelle wurde von 1702 bis 1705 der noch heute bestehende Bau errichtet. Zwischen 1846 und 1856 wurde das Kapuzinerkloster angebaut; dabei wurde der Rundbau mit dem angrenzenden, neu errichteten Langhaus verbunden (die Verbindung wurde 2006/2008 wieder zugemauert).
== Bau und Ausstattung ==
Die Kapelle ist ein überkuppelter Rundbau mit einem Durchmesser von rund 10 m. Sie besitzt ein flaches Kegeldach mit einer Laterne; darüber befindet sich ein barocker Turmhelm. Lisenen gliedern das Innere in acht Segmente. An den Rundraum schließt über drei Bögen der Chorraum an; in ihm ein Altar aus weißem Stein und dahinter eine Pietà (19. Jahrhundert). Gegenüber dem Eingang an der Westwand ein überlebensgroßes Kruzifix. An der Nordwand steht eines Jesusfigur an der Geißelsäule.
==Anschrift und Kontakt==
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== Geschichte ==
An der Stelle der Feldkapelle wurde von 1702 bis 1705 der noch heute bestehende Bau errichtet. Zwischen 1846 und 1856 wurde das Kapuzinerkloster angebaut; dabei wurde der Rundbau mit dem angrenzenden, neu errichteten Langhaus verbunden (die Verbindung wurde 2006/2008 wieder zugemauert).
== Bau und Ausstattung ==
Die Kapelle ist ein überkuppelter Rundbau mit einem Durchmesser von rund 10 m. Sie besitzt ein flaches Kegeldach mit einer Laterne; darüber befindet sich ein barocker Turmhelm. Lisenen gliedern das Innere in acht Segmente. An den Rundraum schließt über drei Bögen der Chorraum an; in ihm ein Altar aus weißem Stein und dahinter eine Pietà (19. Jahrhundert). Gegenüber dem Eingang an der Westwand ein überlebensgroßes Kruzifix. An der Nordwand steht eines Jesusfigur an der Geißelsäule.


== Literatur ==
== Literatur ==
* Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Band III: Süddeutschland, Deutscher Kunstverlag, Berlin 1933, 4. unveränderte Auflage, S. 323.
* Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Band III: Süddeutschland, Deutscher Kunstverlag, Berlin 1933, 4. unveränderte Auflage, S. 323.
* Denis A. Chevalley, Timm Weski: ''Landeshauptstadt München – Südwest'' (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: ''Denkmäler in Bayern''. Band I.2/2). Karl M. Lipp Verlag, München 2004, ISBN 3-87490-584-5, S. 341.


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[[Kategorie:Kirchengebäude]]
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[[Kategorie:Isarvorstadt]]
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[[Kategorie:Isartalstraße]]
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