Max Mannheimer: Unterschied zwischen den Versionen

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* Max Mannheimer arbeitet in Frankfurt bei verschiedenen jüdischen Wohlfahrtsorganisation.  
* Max Mannheimer arbeitet in Frankfurt bei verschiedenen jüdischen Wohlfahrtsorganisation.  
* Als seine zweite Frau 1964 an Krebs stirbt, schreibt er für seine 17-jährige Tochter seine Geschichte auf, die 1985 in den [[Dachauer Hefte]]n und 2000 als ''Spätes Tagebuch'' bei Piper erscheint.
* Als seine zweite Frau 1964 an Krebs stirbt, schreibt er für seine 17-jährige Tochter seine Geschichte auf, die 1985 in den [[Dachauer Hefte]]n und 2000 als ''Spätes Tagebuch'' bei Piper erscheint.
* Ab 1986 beginnt eine umfangreiche Vortragstätigkeit. Seit [[1990]] ist er der Präsident der [[Lagergemeinschaft Dachau]], 1995 wird er Vizepräsident des [[Internationales Dachau-Komitee|Internationalen Dachau-Komitees]].
* Ab 1986 beginnt eine umfangreiche Vortragstätigkeit. Seit [[1990]] ist er der Präsident der {{WL2|Comité International de Dachau|Lagergemeinschaft Dachau}}, 1995 wird er Vizepräsident des [[Internationales Dachau-Komitee|Internationalen Dachau-Komitees]].
* Am 23. September 2016 ist er in München gestorben.
* Am 23. September 2016 ist er in München gestorben.


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== Ehrungen ==
== Ehrungen ==
* 2008: [[Wilhelm-Hoegner-Preis]]
* 2008: [[Wilhelm-Hoegner-Preis]]
* 2018: der vorher [[Brienner_Straße#Namensgeschichte|namenlose Platz an der Brienner Straße]] vor dem neuen [[NS-Dokumentationszentrum]] wird nach ihm, dem zwei Jahre vorher verstobenen [[Shoah_(Begriffsklärung)|Holocaust]]-Überlebenden und Mahner, benannt: [[Max-Mannheimer-Platz]]
* 2018: der vorher [[Brienner_Straße#Namensgeschichte|namenlose Platz an der Brienner Straße]] vor dem neuen [[NS-Dokumentationszentrum]] wird nach [[Max-Mannheimer-Platz|Max Mannheimer]] benannt.
* Max-Mannheimer-Straße bei der Stadtbücherei in [[Dachau]]
* Max-Mannheimer-Straße bei der Stadtbücherei in [[Dachau]]
* [[Max-Mannheimer-Haus]] in Dachau, ein Studienzentrum und internationales Jugendgästehaus zum [[:Kategorie:Konzentrationslager|Konzentrationslager]] von und bei München
* [[Max-Mannheimer-Haus]] in Dachau, ein Studienzentrum und internationales Jugendgästehaus zum [[:Kategorie:Konzentrationslager|Konzentrationslager]] von und bei München
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
* Ein Interview von Klaus Wiegrefe mit dem Sohn: [https://www.spiegel.de/geschichte/max-mannheimer-sohn-des-auschwitz-ueberlebenden-ueber-seinen-vater-und-den-holocaust-a-0029761a-0002-0001-0000-000177155074 »Hitler wurde nur als ›Onkel Adi‹ erwähnt«  Max Mannheimer hat die Konzentrationslager in Auschwitz und Dachau überlebt. Sein Sohn Ernst erzählt, wie die Erinnerung die Familie bis heute belastet.] In: [[Der Spiegel]] vom 16.04.2021 (Hinter einer Bezahlschranke)
* Ein Interview von Klaus Wiegrefe mit dem Sohn: [https://www.spiegel.de/geschichte/max-mannheimer-sohn-des-auschwitz-ueberlebenden-ueber-seinen-vater-und-den-holocaust-a-0029761a-0002-0001-0000-000177155074 »Hitler wurde nur als „Onkel Adi“ erwähnt. Max Mannheimer hat die Konzentrationslager in Auschwitz und Dachau überlebt. Sein Sohn Ernst erzählt, wie die Erinnerung die Familie bis heute belastet.] In: [[Der Spiegel]] vom 16.04.2021 (Hinter einer Bezahlschranke)


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
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