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<!-- in der Ludwigstraße, in dem sich zu Plancks Schulzeit das ''Maximiliansgymnasium'' befand.]]-->
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Max Planck verbrachte die ersten Jahre seines Lebens in Kiel, bis die Familie [[1867]] nach [[München]] umzog, wohin der Vater einen Ruf auf den Lehrstuhl für Zivilprozessrecht erhalten hatte. Dort besuchte Planck ab dem 14. Mai 1867 die erste Lateinklasse des [[Maximiliansgymnasium München|Maximiliansgymnasiums]].<ref name="Hermann7" /> Der vielseitig begabte Planck war ein guter, jedoch kein herausragender Schüler und galt als Liebling der Lehrer, diese bescheinigten ihm {{"|bei aller Kindlichkeit ein sehr klarer, logischer Kopf}} zu sein.<ref>Nach: Fischer: ''Der Physiker.'' München 2007, S.&nbsp;31, 34.</ref>
Max Planck verbrachte die ersten Jahre seines Lebens in Kiel, bis die Familie [[1867]] nach [[München]] umzog, wohin der Vater einen Ruf auf den Lehrstuhl für Zivilprozessrecht erhalten hatte. Dort besuchte Planck ab dem 14. Mai 1867 die erste Lateinklasse des [[Maximiliansgymnasium München|Maximiliansgymnasiums]].<ref name="Hermann7" /> Der vielseitig begabte Planck war ein guter, jedoch kein herausragender Schüler und galt als Liebling der Lehrer, diese bescheinigten ihm {{"|bei aller Kindlichkeit ein sehr klarer, logischer Kopf}} zu sein.<ref>Nach: Fischer: ''Der Physiker.'' München 2007, S.&nbsp;31, 34.</ref>
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Planck entschied sich hingegen, der Tradition seiner Familie folgend, für eine Universitätslaufbahn und war lediglich Ende 1878 für kurze Zeit an seiner ehemaligen Schule als Vertretungskraft tätig. Am 12. Februar 1879 reichte er seine [[Dissertation]] ''Über den zweiten Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie'' ein,<ref>Planck: ''[http://dochost.rz.hu-berlin.de/dissertationen/historisch/planck-max/HTML/ Über den zweiten Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie.]'' Ackermann, München 1879.</ref> in der er laut den Gutachtern {{"|weit mehr geleistet [hat], als gemeinhin von einer Inauguraldissertation verlangt wird.}} Besonders hervorgehoben wurden seine selbstständige Bearbeitung des ebenso eigenständig gewählten Themas sowie seine Sachkenntnis. Auch die mündliche Prüfung am 30. Mai des Jahres bestand Planck mit Bravour. Die Kommission, bestehend aus von Jolly (Physik), Bauer (Mathematik) und [[Adolf von Baeyer]] (Chemie), verlieh ihm die Note I mit der Auszeichnung ''[[summa cum laude]].'' Auch die damals zur Promotion nötige schriftliche Prüfung in verschiedenen Teilgebieten der Physik bereitete Planck keine Schwierigkeiten, so dass er am 28. Juni 1879 nach einem öffentlichen Vortrag über ''Die Entwicklung des Begriffs der Wärme'' und anschließender allgemeiner Diskussion promoviert wurde.<ref>Hoffmann: ''Max Planck.'' München 2008, S.&nbsp;14&nbsp;ff.</ref>
Planck entschied sich hingegen, der Tradition seiner Familie folgend, für eine Universitätslaufbahn und war lediglich Ende 1878 für kurze Zeit an seiner ehemaligen Schule als Vertretungskraft tätig. Am 12. Februar 1879 reichte er seine [[Dissertation]] ''Über den zweiten Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie'' ein,<ref>Planck: ''[http://dochost.rz.hu-berlin.de/dissertationen/historisch/planck-max/HTML/ Über den zweiten Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie.]'' Ackermann, München 1879.</ref> in der er laut den Gutachtern {{"|weit mehr geleistet [hat], als gemeinhin von einer Inauguraldissertation verlangt wird.}} Besonders hervorgehoben wurden seine selbstständige Bearbeitung des ebenso eigenständig gewählten Themas sowie seine Sachkenntnis. Auch die mündliche Prüfung am 30. Mai des Jahres bestand Planck mit Bravour. Die Kommission, bestehend aus von Jolly (Physik), Bauer (Mathematik) und [[Adolf von Baeyer]] (Chemie), verlieh ihm die Note I mit der Auszeichnung ''[[summa cum laude]].'' Auch die damals zur Promotion nötige schriftliche Prüfung in verschiedenen Teilgebieten der Physik bereitete Planck keine Schwierigkeiten, so dass er am 28. Juni 1879 nach einem öffentlichen Vortrag über ''Die Entwicklung des Begriffs der Wärme'' und anschließender allgemeiner Diskussion promoviert wurde.<ref>Hoffmann: ''Max Planck.'' München 2008, S.&nbsp;14&nbsp;ff.</ref>
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