Edmund Stoiber: Unterschied zwischen den Versionen

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=Politische Laufbahn=
=Politische Laufbahn=
Ab 1971 arbeitete für die bayerische Staatsregierung im Ministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen. Außerdem war er persönlicher Referent des damaligen Staatsministers und späteren Ministerpräsidenten Max Streibl.
Ab 1971 arbeitete für die bayerische Staatsregierung im Ministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen. Außerdem war er persönlicher Referent des damaligen Staatsministers und späteren Ministerpräsidenten [[Max Streibl]].


1978 bekam er seine Zulassung als Rechtsanwalt.  
1978 bekam er seine Zulassung als Rechtsanwalt.  
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Als Ministerpräsident Max Streibl im Zuge der "Amigo-Affäre" 1993 zurücktreten mußte, wurde Stoiber Ministerpräsident.  
Als Ministerpräsident Max Streibl im Zuge der "Amigo-Affäre" 1993 zurücktreten mußte, wurde Stoiber Ministerpräsident.  


Als der Parteivorsitzende und Bundesfinanzminister Theo Waigel aufgrund der verlorenen Bundestagswahl 1998 zurück trat wurde Stoiber 1999 zum Parteivorsitzenden der CSU gewählt.  
Als Bundesfinanzminister Theo Waigel als CSU-Parteichef, aufgrund der verlorenen Bundestagswahl 1998 zurück trat wurde Stoiber 1999 zum Parteivorsitzenden der CSU gewählt.  


Bei der Bundestagswahl 2002 war er der Kanzlerkandidat der CDU/CSU, er unterlag aber dem damaligen Amtsinhaber Gerhard Schröder ([[SPD]]).
Bei der Bundestagswahl 2002 war er der Kanzlerkandidat der CDU/CSU, er unterlag aber dem damaligen Amtsinhaber Gerhard Schröder ([[SPD]]).
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Kurz nach der Bundestagswahl 2005, war er unentschlossen ob er nach Berlin gehen und dort als "Superminister" für Wirtschaft unter Bundeskanzlerin Merkel arbeiten sollte.
Kurz nach der Bundestagswahl 2005, war er unentschlossen ob er nach Berlin gehen und dort als "Superminister" für Wirtschaft unter Bundeskanzlerin Merkel arbeiten sollte.


Ihm wurde ab diesem Zeitpunkt nachgesagt dass er ein Zauderer sei. Auch Parteiintern häufte sich die Kritik gegen ihn die im Laufe des Jahres 2006 durch die bis dahin kaum bekannte Führter Landrätin Gabriele Pauli ihre Höhepunkt fand. Auch sein Führungs- und Regierungstil wurde zunehmend in Frage gestellt.   
Ihm wurde ab diesem Zeitpunkt nachgesagt dass er ein Zauderer sei. Auch Parteiintern häufte sich die Kritik gegen ihn die im Laufe des Jahres 2006 durch die bis dahin kaum bekannte Führter Landrätin Gabriele Pauli ihren Höhepunkt fand. Auch sein Führungs- und Regierungstil wurde zunehmend in Frage gestellt.   


Aufgrund mangelnder Unterstützung innerhalb der Partei gab Stoiber am 18. Januar 2007 seinen Rücktritt als Ministerpräsident und Parteichef im Herbst 2007 bekannt.
Aufgrund mangelnder Unterstützung innerhalb der Partei gab Stoiber am 18. Januar 2007 seinen Rücktritt als Ministerpräsident und Parteichef für den Herbst 2007 bekannt.


Auf dem CSU-Parteitage am 18. September 2007 wurde Erwin Huber zu seinem Nachfolger als Parteichef gewählt.  
Auf dem CSU-Parteitag am 18. September 2007 wurde [[Erwin Huber]] zu seinem Nachfolger als Parteichef gewählt.  
[[Günther Backstein]] der bisherige Innenminister wurde zum neuen bayerischen Ministerpräsidenten gewählt.  
[[Günther Backstein]] der bisherige Innenminister wurde zum neuen bayerischen Ministerpräsidenten gewählt.  


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