Diskussion:Josef Wittmann: Unterschied zwischen den Versionen

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Mit 1898 datierte und signierte akademisch geprägte Portraits in Kohle/Papier haben sich in seinem Nachlass erhalten. Um 1900 setzte er sein Studium in München an der [[Akademie der Bildenden Künste]] bei den Professoren Johann Caspar von Herterich, Hugo von Habermann und Martin von Feuerstein fort.
Mit 1898 datierte und signierte akademisch geprägte Portraits in Kohle/Papier haben sich in seinem Nachlass erhalten. Um 1900 setzte er sein Studium in München an der [[Akademie der Bildenden Künste]] bei den Professoren Johann Caspar von Herterich, Hugo von Habermann und Martin von Feuerstein fort.


1910 heiratete Josef Wittmann Johanna Berta geb. Nägler (*1884 Dresden † 1962 München), sie bezogen eine Wohnung in München, [[Schleißheimer Straße]] 47, wo am 3.1.1911 der Sohn [[Paul Wittmann|Paul]] († 1993) auf die Welt kam, dann 1913 Gretl und 2014 Karl. Die Wohnung in der Schleißheimer Str. 47 erwies sich als zu klein für die 5-köpfige Familie und so kaufte Josef Wittmann eine Gründerzeitvilla in München-[[Solln]], [[Sollner Straße]]62, die heute noch erhalten ist und unter [[Denkmalschutz]] steht.  
1910 heiratete Josef Wittmann Johanna Berta geb. Nägler (*1884 Dresden † 1962 München), sie bezogen eine Wohnung in München, [[Schleißheimer Straße]] 47, wo am 3.1.1911 der Sohn [[Paul Wittmann|Paul]] († 1993) auf die Welt kam, dann 1913 Gretl und 2014 Karl. Die Wohnung in der Schleißheimer Str. 47 erwies sich als zu klein für die fünfköpfige Familie und so kaufte Josef Wittmann eine Gründerzeitvilla in München-[[Solln]], [[Sollner Straße]] 62, die heute noch erhalten ist und unter [[Denkmalschutz]] steht.  


1914 wird Josef Wittmann zum Wehrdienst nach Frankreich eingezogen, aber wiederholt für Kirchenaufträge vom militärischen Dienst befreit. In der Inflationszeit war Josef Wittmann gezwungen, die Villa in Solln wieder zu verkaufen und sie bezogen ein Wohnatelier in der Gundelindenstraße 2/3. Sein ältester Sohn Paul wählte 1925 den Holzbildhauerberuf und ging zuerst auf die Kunstgewerbeschule München, dann 1935 auf die Akademie der Bildenden Künste. Dort war es auch, wo er Karoline Wittmann geb. Erlacher (*1913 München ↑1978) kennenlernte und 1938 heiratete. Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges wurden seine Söhne Paul und Karl zum Militärdienst eingezogen. Josef Wittmann wurde 1943 mit 63 Jahren Soforthelfer der Stadtverwaltung München und bis Kriegsende für Krankentransporte im Schwabinger Krankenhaus eingesetzt. 1943 wurde auch sein Wohnatelier und der Gundelindenstaße 2/3 ausgebombt und er bezog dann ein Wohnatelier in die Bonnerstr. 22/1, München-Schwabing. Nach Kriegsende kamen seine beiden Söhne kriegsbeschädigt aus dem Krieg zurück und Josef Wittmann begann wieder als freischaffender Kirchenmaler mit seiner kirchlichen Malerei. In den Wintermonaten entstanden Skizzen und Entwürfe, die dann in den Sommermonaten umgesetzt wurden. Seinen letzten Kirchenauftrag führte er mit 82 Jahren 1962 in Miesbrunn, Kirche St. Wenzelslaus aus. Danach entstanden im Atelier die Ölbilder "Vier Jahreszeiten" u.a.kirchliche Ölbilder 1962 war es auch, als seine Frau Johann Wittmann starb und so entwarf er sein Grabkreuz, das sein Sohn Paul als Holzbildhauer ausführte. 1968 starb Wittmann in München, sein Grab liegt im Münchner Nordfriedhof.
1914 wird Josef Wittmann zum Wehrdienst nach Frankreich eingezogen, aber wiederholt für Kirchenaufträge vom militärischen Dienst befreit. In der Inflationszeit war Josef Wittmann gezwungen, die Villa in Solln wieder zu verkaufen und sie bezogen ein Wohnatelier in der Gundelindenstraße 2/3. Sein ältester Sohn Paul wählte 1925 den Holzbildhauerberuf und ging zuerst auf die Kunstgewerbeschule München, dann 1935 auf die Akademie der Bildenden Künste. Dort war es auch, wo er Karoline Wittmann geb. Erlacher (*1913 München ↑1978) kennenlernte und 1938 heiratete.  
 
Am Beginn des 2. Weltkrieges wurden seine Söhne Paul und Karl zum Militärdienst eingezogen. Josef Wittmann wurde 1943 mit 63 Jahren Soforthelfer der Stadtverwaltung München und bis Kriegsende für Krankentransporte im Schwabinger Krankenhaus eingesetzt. 1943 wurde auch sein Wohnatelier und der Gundelindenstaße 2/3 ausgebombt und er bezog dann ein Wohnatelier in die [[Bonner Straße|Bonnerstr]]. 22/1, München-[[Schwabing]]. Nach Kriegsende kamen seine beiden Söhne kriegsbeschädigt aus dem Krieg zurück und Josef Wittmann begann wieder als freischaffender Kirchenmaler mit seiner kirchlichen Malerei. In den Wintermonaten entstanden Skizzen und Entwürfe, die dann in den Sommermonaten umgesetzt wurden.  
 
Seinen letzten Kirchenauftrag führte er mit 82 Jahren 1962 in Miesbrun in der Kirche St. Wenzelslaus aus. Danach entstanden im Atelier die Ölbilder "Vier Jahreszeiten" u.a.kirchliche Ölbilder. 1962 starb seine Frau Johann Wittmann und so entwarf er sein Grabkreuz, das sein Sohn Paul als Holzbildhauer für ihn ausführte. [[1968]] starb Wittmann in München. Sein Grab liegt im Münchner [[Nordfriedhof]].




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