Fridays for Future

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Fridays for Future ruft zum 4. Globalen Klimastreik auf!

29. November 2019 in München & an vielen anderen Orten

Erneut gehen über 20 000, überwiegend junge, Menschen auf die Straßen und Plätze der Stadt. Weltweit finden an ca. 2.500 Orten Kundgebungen statt.

Das Europaparlament ruft am Vortag den Klimanotstand aus. Der Begriff Klimanotstand ist die Übersetzung ins Deutsche für den Begriff Climate Emergency, den eine Bewegung in Australien geprägt hat. In Deutschland wird unter Politkern um den Begriff gestritten, statt wirkungsvolle Maßnahmen einzuleiten. Am 20. September hat die Bundesregierung ein Klimapaket, besser -päckchen, beschlossen, das für viele Demonstranten enttäuschend war. Die SZ titelt Tausende Münchner marschieren für ein besseres Klima:


Kann es so weitergehen?



Am 25. Januar 2019 kam es in München erstmals zu einem überregional, deutschlandweit beachteten Schulstreik / Demonstrationen für die Sicherung des weltweiten Klimas durch politische Maßnahmen in Deutschland und anderen Staaten der SchülerInnen-Generation unter dem Motto ...



fridays for future (fff)

(auch in der Schreibweise f4f )

Auslöser ist der Schulstreik und Aufruf der jungen Schwedin Greta Thunberg (16 Jahre), die an diesem Tag beim Treffen in Davos vor StaatsrepräsentantInnen und Konzernchefs spricht.

Die Streiks sind weder an eine Partei noch an eine Organisation gebunden.

Vorbild für diese Klimastreiks ist die Schülerin Greta Thunberg. Die 16jährige Schwedin bestreikt seit Monaten freitags ihre Schule, um sich für echten Klimaschutz einzusetzen.

Weltweit haben sich ihr inzwischen Tausende SchülerInnen angeschlossen und demonstrieren unter dem Motto Fridays for Future vor den Rathäusern und Parlamenten ihres Heimatortes statt in die Schule zu gehen.


auch in München:

  • 5. April: Unter dem Motto "Fridays for Future" haben in der Münchner Innenstadt rund 1200 Schüler für mehr Klimaschutz demonstriert. (SZ-Meldung)


15. März

Und während Erwachsene nun fragen, wie lange die Kinder die Schule wohl noch schwänzen wollen, planen die Schüler schon den Mega-Streik. Am 15. März 2019 wollen sie auf der ganzen Welt demonstrieren und die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Die Schüler hoffen darauf, dass Millionen Teenager gleichzeitig protestieren. Längst ist eine Bewegung entstanden, die viele Leute aufgerüttelt hat. Die nächste Frage ist, ob die Bewegung auch eine Zukunft hat.

02. April 2019, künftig Bußgeld ?

02.04.2019, zu #fridaysforfuture: Wirbel um Bußgeld für Schulstreiks: Wer künftig zur "Fridays for Future"-Demo geht statt in den Unterricht, muss mit einem Bußgeld rechnen - zumindest am W-H-Gymnasium. Weitere Schulen könnten sich anschließen. In einem Rundbrief informierte der Direktor des Münchner Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums Schüler und Eltern über die Bußgeld-Entscheidung. Drei Tage später hieß es, die Bußgeld-Androhung sei nur mißverstanden worden.

Juni 2019

  • Seit mehr als einem Vierteljahrhundert warnen Wissenschaftler vor der Klimakatastrophe. Immer wieder sagen sie, es sei fünf vor zwölf, und vielleicht ist es sogar schon viel später. Doch warum folgt niemand ihrem Rat? mehr …… (aus zeit.de/2019/25)
  • Nur eine Glosse eines Journalisten: Drohende Klimakatastrophe Vor dem Absturz - Wir sind in einem Flugzeug über dem Atlantik, und der Tank hat ein Leck. Notlanden? Oder Augen zu und durch? Vor genau dieser Frage steht die Klimapolitik. In: SPIEGEL ONLINE vom 9. Juni 2019, eine Kolumne von Christian Stöcker.

20. September 2019

Am 20. September 2019 findet ein großer Streik von fff mit verdi statt.

31 Forderungen - 2019

Die vielen "Fridays for Future"-Aktivisten stellen im Juni 2019 31 Forderungen an München auf:

Hier die wichtigsten:

  • Die Recyclingquote im Stadtgebiet soll ab 2030 nicht unter 90 Prozent liegen.
  • Nachhaltigkeit - einwegplastikfrei - Der Export von Plastikmüll muss endlich aufhören. Gelbe Tonne.
  • Eine verantwortungsvolle Sammlung weggeworfener noch essbarer Nahrung, um Containern zu ermöglichen, und die Erhebung von nennenswerten Gebühren für Entsorgung von Lebensmitteln, insbesondere für Gastronomie und Einzelhandel.
  • Wohnen (Häuser schneller energetisch sanieren, Flächenversiegelung beschränken, Stadtteilzentren und dortigen Einzelhandel stärken)
  • Verkehr
  • Energie (Betrieb des Heizkraftwerks Nord 2 bis 2022 beenden, keine fossilen Brückentechnologien, massiver Ausbau der Geothermie-Fernwärme, neue Öko-Kraftwerke)

Siehe auch

Weblinks

Www.png http://www.fff-muc.de, offizielle Website