Robert Graf

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Robert Graf (geb. an 18. November 1923 in Witten — gest. am 4. Februar 1966 in München) war Theater- und Filmschauspieler.

Nach dem Abitur 1942 wurde Robert Graf zum Kriegsdienst an der Ostfront eingezogen. 1944 ging Graf zum Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft nach München. Ab 1946 spielte Graf an Bühnen in Straubing, Wiesbaden sowie Salzburg und nahm schließlich ein Engagement an den Münchner Kammerspielen an. Einige Jahre später dann auch Filmrollen, auch in Fernsehfilmen, häufig unter der Regie von Franz Peter Wirth oder Ludwig Cremer. Graf wurde durch seine Mitwirkung in Kurt Hoffmanns Wir Wunderkinder (1958) (in der antagonistischen Rolle des sinistren Opportunisten Bruno Tiches) und ein Jahr später in Alfred Weidenmanns Buddenbrooks (als Bankrotteur und Mitgiftjäger Bendix Grünlich) bekannt. Noch oft spielte Graf Bösewichte und Schurken in ausdrucksstarker Weise.

Er erhielt den Deutschen Filmpreis 1959 in Silber als bester männlicher Nachwuchsdarsteller. Er starb 42jährig. Sein Grab befindet sich auf dem Bogenhausener Friedhof in München (Grab Nr. 3-3-59).


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