Reiterstandbild Otto von Wittelsbach

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Reiterstandbild Otto von Wittelsbach

Ein optisch wichtiger Bestandteil der 1905 in München erneut fertiggestellten Wittelsbacherbrücke über die Isar ist das Reiterstandbild, das Herzog Otto von Wittelsbach darstellen soll. Es betont auf einem Erker den zentralen Brückenpfeiler. Das von dem Bildhauer Georg Wrba entworfene und ausgeführte Standbild erklärt den Namen der Brücke. Der Name Wittelsbacher stammt von dem bayrischen Adelsgeschlecht, welches von 1180 an Herzöge, ab 1623 Kurfürsten und ab 1806 Könige in Bayern, stellte und durch viele Bauwerke noch heute präsent ist.

Herzog Otto I., auch der Rotkopf genannt (* um 1117 wohl in Kelheim; † 11. Juli 1183 in Pfullendorf), aus dem Geschlecht der Wittelsbacher war der Sohn Ottos V. von Scheyarn († 1156) und der Heilika von Lengenfeld. Seit 1156 war er als Otto VI. Pfalzgraf von Bayern und von 1180 bis zu seinem Tod Herzog von Bayern. Mit seinem Aufstieg zum Herzog begann die Herrschaft der Wittelsbacher über Bayern, die erst im Jahre 1918 endete.


Lücke: genauer Beschrieb der Statue


www

  • Wikipedia zu Wrba (1872 — 1939)
(in München von ihm die Figuren und Steinmetzarbeiten in der Pfarrkirche St. Maximilian)