Betriebswerk Thalkirchen

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Ehemalige Lokschuppen im Jahr 2010
Ehemaliger Lokschuppen innen im Jahr 2010

Zur Eröffnung der Isartalbahn am 10. Juni 1891 wurde zwischen den Stationen Thalkirchen und Maria Einsiedel eine Werkstätte, das Betriebswerk Thalkirchen eingerichtet.

Damals standen sieben Dampfloks zur Verfügung, die in einem fünfständigen Ringlokschuppen unterhalten wurden. Die Betriebswerkstätte (Bw) war die Hauptwerkstätte der Lokalbahn AG, kurz LAG.

1900: Am 15. Januar beginnt der elektrische Betrieb zwischen München und Höllriegelskreuth. Es werden fünf Triebzüge der Reihe ET 183 beschafft und in Thalkirchen wird im Betriebswerk ein dreigleisiger Triebwagenschuppen errichtet. Bau eines E-Werks.

1952: Am 1. Januar wird das Betriebswerk Thalkirchen dem Bw München Ost untergeordnet.

1956: Zum Fahrplanwechsel wird das Bw Thalkirchen endgültig aufgehoben.

1960: Am 29. Mai wird mit dem „Gläsernen Zug“ der elektrische Betrieb zwischen Höllriegelskreuth und Wolfratshausen eröffnet und zugleich endet nach 69 Jahren der Einsatz von Dampfloks auf der Isartalbahn.

1964: Am 31. Mai, um 21:38 Uhr, verlässt der letzte planmäßige Triebwagenzug den Münchner Isartalbahnhof. Der Güterzugbetrieb bleibt ab km 1,2 aufrechterhalten.

1970: Umrüstung aller Bahnsteige an der Strecke auf eine Höhe von 76 cm – Vorraussetzung für den Einsatz der S-Bahnzüge ab 1972.

2000: Bau eines Radwegs auf der Trasse der Isartalbahn zwischen Maria Einsiedel und Prinz-Ludwigs-Höhe.

2014: Die Pläne für eine Restaurierung und weitere Nutzung scheinen sich zu konkretisieren.

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