Bad Maria Einsiedel

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In idyllischer Lage präsentiert sich das seit 1899 bestehende Freibad Bad Maria Einsiedel in der Nähe der Isar bei Maria Einsiedel. Das Bad verfügt über abgetrennte FKK-Bereiche für die Allgemeinheit und für Damen. Dies ist die älteste Anlage dieser Art in München.

Auf seiner gesamten Länge ist das Bad vom Mühlbach durchflossen, der aus der Floßlände her kommt und im Bad in den Maria-Einsiedelbach mündet.

Die eigentliche Badeanstalt geht auf das Jahr 1890 zurück, und war damals der noch eigenständigen Gemeinde Thalkirchen zugehörig. Mit den ersten baulichen Erweiterungen und Neubauten im Frühjahr 1899 wird das Bad am 8. Juli 1899 als städtische Badeanstalt wieder eröffnet.

Seit Sommer 2008 ist das Maria Einsiedel Münchens erstes Naturbad, das heißt, es wurde so umgebaut, dass kein Chlor mehr zur Reinigung des Wassers verwendet wird, sondern dies auf natürliche Weise geschieht wie z.B. auch in einem See. Mit diesem Konzept, das nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern auch Kosten sparen soll, ist die Zukunft des Bades gesichert, nachdem es in den 1990er Jahren zeitweise von der Schließung bedroht war. Die Bauarbeiten begannen im September 2007 nach den Vorlagen des Planungsbüros Grafinger. Für die Instandsetzung, Erweiterung, Neubau des Kinderplanschbeckens und Umwandlung in ein Naturbad wurden 3,3 Millionen Euro in die Hand genommen. An einem Freitag dem 6. Juni 2008 konnte das "Neue" Naturbad den Bürgern der Stadt wieder übergeben werden.

Adresse

Zentralländstraße 28
81379 München

Quellen und Nachweise

  • Hans Ullrich: Wohin zum Baden. Süddeutscher Verlag, München, 1973 (S.122 Bad 69.)
  • Megele: Baugeschichtlicher Atlas der Landeshauptstadt München. Selbstverlag, München 1951. (S.20 Bad-Maria-Einsiedel - Jahresangaben zu den jeweiligen Baumassnahmen von 1899 bis 1925.)
  • R. Schachner: Münchens Öffentliche Bade-Anstalten. München 1908. (S.14,23,24 Städtisches Bad Maria Einsiedel.)
  • Gribl & Hinz: Leben in Thalkirchen - Geschichte eines Münchner Stadtteils 1900-1990. Münchner Kultur in München Süden e.V., München 1990 (S.14-17 Bad Maria Einsiedel)
  • Bayerischer Architekten- und Ingenieur Verband Hrgs: München und seine Bauten nach 1912. Bruckmann, München 1984. (S.585 Das Maria Einsiedel Sommerbad.)

Lage

>> Geographische Lage von Bad Maria Einsiedel im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

Weblinks