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Der '''Giesinger Berg''' im Zentrum von '''[[Giesing]]''' entstand in der Eiszeit als Teil des östlichen [[Isar]]hochufers. Später verbindet er als Weg das auf der Isarhangkante gelegene ehemalige Bauerndorf [[Obergiesing]] an der [[Ichostraße]] mit den Siedlungen im Tal am [[Kolumbusplatz]]. | Der '''Giesinger Berg''' im Zentrum von '''[[Giesing]]''' entstand in der Eiszeit als Teil des östlichen [[Isar]]hochufers. Später verbindet er als Weg das auf der Isarhangkante gelegene ehemalige Bauerndorf [[Obergiesing]] an der [[Ichostraße]] mit den Siedlungen im Tal am [[Kolumbusplatz]]. | ||
Das im 18. und 19. Jahrhundert ansteigende Verkehrsaufkommen machte die steile Berggasse zu einem gefährlichen Wegstück. Das prominenteste Verkehrsopfer war der Unternehmer und Erfinder [[Joseph von Utzschneider]] (1763–1840, Zuckerfabrikant). Seine Kutsche kippte und überschlug sich am 31. Januar [[1840]] in der "Loherwirtskurve". Der Begradigung der Gasse musste 1888 auch die alte [[ | Das im 18. und 19. Jahrhundert ansteigende Verkehrsaufkommen machte die steile Berggasse zu einem gefährlichen Wegstück. Das prominenteste Verkehrsopfer war der Unternehmer und Erfinder [[Joseph von Utzschneider]] (1763–1840, Zuckerfabrikant). Seine Kutsche kippte und überschlug sich am 31. Januar [[1840]] in der "Loherwirtskurve". Der Begradigung der Gasse musste 1888 auch die alte [[Heilig-Kreuz-Kirche (Giesing)|Heilig-Kreuz-Kirche]] weichen. | ||
Ab [[1896]] fuhr die [[Tram]]bahn über den Giesinger Berg, die erst [[1979]] eingestellt wurde. | Ab [[1896]] fuhr die [[Tram]]bahn über den Giesinger Berg, die erst [[1979]] eingestellt wurde. | ||
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