Jsrael Ber Neumann

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Der Galerist Jsrael Ber Neumann wurde 1887 in Galizien geboren; 1911 eröffnete der junge Mann eine Galerie mit Blättern von Karl Schmidt-Rottluff und Edvard Munch in Berlin. Ohne Zweifel gehört er zu den großen Entdeckern und Förderern der frühen Avantgarde. Kaum ist er Geschäftsführer der Berliner Secession, die allmählich an „Arterienverkalkung“ litt, weil Paul Cassirer sie noch immer auf dem Pfad des Impressionismus lenkte, da schleust er - wie er selbst sagte, als „Trojanisches Pferd“ - die Expressionisten ein. Indem der Ex-Schauspielschüler Neumann Experimentaltheater und Musikveranstaltungen initiierte, auch den legendäre, ersten große Dada-Abend von Richard Huelsenbeck, Raoul Hausmann und George Grosz. Er findet 1919 in seiner Galerie statt.

1923 wandert Neumann nach New York aus; nach der Gründung von Filialgalerien in Bremen, Düsseldorf und München will er seinen Schützlingen Amerika erobern. An der 57. Straße präsentiert „Jee Bee“ Munch, Schmidt-Rottluff, Kirchner, Rouault, Kandinsky oder Klee - und selbstverständlich Beckmann