Utzschneiderstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Erstmals im Jahre [[1849]] findet sich der Verlauf und der Name der Straße in einer vierteiligen Karte der Steuer-Kataster-Kommission. Hier als Verbindung zwischen der [[Blumenstraße]] und der [[Rumfordstraße]], mit einem leichten Knick und mit anschließender Brücke über einen der Stadtbäche. Damals stand dort, umgeben von einem Wäldchen,  die im Jahre [[1815]] von Utzschneider gegründete, und seit [[1835]] von [[Johann Laubmann]] in Pacht geführte Tuchfabrik, die wohl um 1839 oder 1840 ihren Betrieb einstellte. Um die angelaufenen Schulden des Unternehmens begleichen zu können, wurde das Areal, die Tuchfabrikgebäude hatten die Hausanschrift [[Blumenstraße]] 8,  aufgeteilt und als Bauland veräußert. Das Gebäude der Tuchfabrik wird an Sebastian Streicher verkauft. Dazu gibt es einen weiteren Bericht in einem der Polizey-Anzeiger aus dem Jahre 1840. Hier heißt es am 8. August des Jahres u.a.; ''In der Verlassenschaftssache des geh. Rathes Ritters von Utzschneider, werden am Mittwoch den 26. August und die folgenden Tage, Morgens von 9 - 12 und Nachmittags von 3 - 6 Uhr in der Tuchfabrik am Einlaßtore, Spiegel, Tische, Fernrohre, ... öffentlich gegen gleich bare Bezahlung an die Meistbietenden versteigert...''. Interessant ist aber auch, dass wiederum im Februar des Jahres 1842 Gegenstände in der noch bestehenden Tuchfabrik aus dem Nachlass Utzschneiders versteigert werden.
Erstmals im Jahre [[1849]] findet sich der Verlauf und der Name der Straße in einer vierteiligen Karte der Steuer-Kataster-Kommission. Hier als Verbindung zwischen der [[Blumenstraße]] und der [[Rumfordstraße]], mit einem leichten Knick und mit anschließender Brücke über einen der Stadtbäche. Damals stand dort, umgeben von einem Wäldchen,  die im Jahre [[1815]] von Utzschneider gegründete, und seit [[1835]] von [[Johann Laubmann]] in Pacht geführte Tuchfabrik, die wohl um 1839 oder 1840 ihren Betrieb einstellte. Um die angelaufenen Schulden des Unternehmens begleichen zu können, wurde das Areal, die Tuchfabrikgebäude hatten die Hausanschrift [[Blumenstraße]] 8,  aufgeteilt und als Bauland veräußert. Das Gebäude der Tuchfabrik wird an Sebastian Streicher verkauft. Dazu gibt es einen weiteren Bericht in einem der Polizey-Anzeiger aus dem Jahre 1840. Hier heißt es am 8. August des Jahres u.a.; ''In der Verlassenschaftssache des geh. Rathes Ritters von Utzschneider, werden am Mittwoch den 26. August und die folgenden Tage, Morgens von 9 - 12 und Nachmittags von 3 - 6 Uhr in der Tuchfabrik am Einlaßtore, Spiegel, Tische, Fernrohre, ... öffentlich gegen gleich bare Bezahlung an die Meistbietenden versteigert...''. Interessant ist aber auch, dass wiederum im Februar des Jahres 1842 Gegenstände in der noch bestehenden Tuchfabrik aus dem Nachlass Utzschneiders versteigert werden.
Von der Blumenstraße kommend führt die Straße unmittelbar auf die Trambahnhaltestelle Reichenbachplatz zu.


[[Datei:Mueutzschneider2012025z.jpg|thumb|Utzschneiderstraße 2, Ecke mit der Blumenstraße um 1845 errichtet]]
[[Datei:Mueutzschneider2012025z.jpg|thumb|Utzschneiderstraße 2, Ecke mit der Blumenstraße um 1845 errichtet]]
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