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Alice Bendix hatte alle Hilfe zur rettenden Flucht ins Ausland, u. a. zu ihrem Bruder in die Schweiz, entschieden zurückgewiesen. Sie wollte in ihrer Stellung bleiben, solange, wie sie schrieb, ''noch ein jüdisches Kind lebt und leidet, dem ich helfen kann''.<ref>zit. n. Oppenheimer 2006, S. 87.</ref> Nach der gewaltsamen Liquidierung des Antonienheims im Jahre [[1942]] wurden die Heimleiterin, die Heimkinder und weitere Bewohner der Einrichtung in die [[Milbertshofen#Ein_KZ_in_M.C3.BCnchen.2C_die_von_den_Nazis_sog._Judensiedlung_Milbertshofen|KZ-Baracken]] von [[Milbertshofen]], dann in das [[Sammellager Berg am Laim|Juden-Sammellager in Berg am Laim]] [[Deportation|deportiert]]. Gemeinsam mit anderen Betreuerinnen begleitete Alice Bendix am 13. März [[1943]] die letzten Kinder des Heims auf der Fahrt in den Tod. | Alice Bendix hatte alle Hilfe zur rettenden Flucht ins Ausland, u. a. zu ihrem Bruder in die Schweiz, entschieden zurückgewiesen. Sie wollte in ihrer Stellung bleiben, solange, wie sie schrieb, ''noch ein jüdisches Kind lebt und leidet, dem ich helfen kann''.<ref>zit. n. Oppenheimer 2006, S. 87.</ref> Nach der gewaltsamen Liquidierung des Antonienheims im Jahre [[1942]] wurden die Heimleiterin, die Heimkinder und weitere Bewohner der Einrichtung in die [[Milbertshofen#Ein_KZ_in_M.C3.BCnchen.2C_die_von_den_Nazis_sog._Judensiedlung_Milbertshofen|KZ-Baracken]] von [[Milbertshofen]], dann in das [[Sammellager Berg am Laim|Juden-Sammellager in Berg am Laim]] [[Deportation|deportiert]]. Gemeinsam mit anderen Betreuerinnen begleitete Alice Bendix am 13. März [[1943]] die letzten Kinder des Heims auf der Fahrt in den Tod. | ||
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