Dixie Fried Tigers: Unterschied zwischen den Versionen

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(→‎Bekannte Mitglieder: auch wenn ich solche Seiten ungern verlinke, aber hier sagen sie selber, dass ihr Münchner NB verboten wurde: http://www.logr.org/aktionsbund/2011/06/15/vortrag-zur-entstehung-der-freien-kameradschaften/)
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Kopf der Dixie Fried Tigers war der frühere Finanzbeamte und Kickboxer Karlheinz L. (* 1964), besser bekannt als "2-Meter-Charlie" oder "Dixie-Charlie". Er führte Anfang der 1990er rund 200 {{WL2|Teddy Boy|Teds}} und Rockabillies an und war deutschlandweit in der Szene bekannt.<ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489967.html Krieg auf den Straßen], Der Spiegel 9/1991, 25. Februar 1991.</ref><ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13491436.html Dann macht er dich kalt], Der Spiegel 43/1991, 14. Oktober 1991.</ref>
Kopf der Dixie Fried Tigers war der frühere Finanzbeamte und Kickboxer Karlheinz L. (* 1964), besser bekannt als "2-Meter-Charlie" oder "Dixie-Charlie". Er führte Anfang der 1990er rund 200 {{WL2|Teddy Boy|Teds}} und Rockabillies an und war deutschlandweit in der Szene bekannt.<ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489967.html Krieg auf den Straßen], Der Spiegel 9/1991, 25. Februar 1991.</ref><ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13491436.html Dann macht er dich kalt], Der Spiegel 43/1991, 14. Oktober 1991.</ref>


Manfred G. (* 1965) war dann in der Jugendarbeit des "Nationalen Blocks" (NB) mit Sitz in München, der am 7. Juni 1993 verboten wurde und aus dem 1996 dann der Neonazi-Verein [[Freizeitverein Isar 96|Freizeitverein Isar 96 e.V.]] (FZV) entstand, der wiederum 2002 weitgehend in der {{WL2|Kameradschaft Süd}} aufgegangen sein soll, tätig. Er kandidierte 1995 auf der {{WL2|Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD}}-Liste für den [[Stadtrat]] und ist in der {{WL2|Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front}} (GdNF) engagiert.<ref>[http://books.google.de/books?id=gw6Z4na9x4AC&q=%22Manfred+geith%22&dq=%22Manfred+geith%22&hl=de&sa=X&ei=tkKcUp2AC4GYyAOrooCQDw&ved=0CEQQ6AEwBA Daily Report. West Europe], The Service, 1995, S. 23.</ref><ref>[http://protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/2857  Materialien 1992 : Der Marsch ins Vierte Reich], Protest München, Sub-Bavaria.</ref><ref>[http://de.indymedia.org/2005/03/108724.shtml Anmerkungen zum Naziaufmarsch am 2.4.05 in München], Indymedia.</ref><ref>[http://books.google.de/books?id=ZUyIAAAAMAAJ&q=%22Manfred+geith%22&dq=%22Manfred+geith%22&hl=de&sa=X&ei=tkKcUp2AC4GYyAOrooCQDw&ved=0CEAQ6AEwAw Drahtzieher im braunen Netz.: Ein aktueller Überblick über den Neonazi-Untergrund in Deutschland und Österreich.], Antifaschistisches Autorenkollektiv, Konkret Literatur Verlag, 1996, S. 186.</ref><ref>[http://books.google.de/books?id=2uwhAQAAIAAJ&q=Manfred+Geith&dq=Manfred+Geith&hl=de&sa=X&ei=XEOcUp7iH4jhywOB3IKIDg&ved=0CDkQ6AEwAQ Drahtzieher im Braunen Netz: Der Wiederaufbau der NSDAP], ID-Archiv im ISSG, Edition ID-Archiv, 1992, S. 39.</ref>
Manfred G. (* 1965) war und ist Mitglied verschiedener rechts-politischer bis rechtsextremer Vereinigungen und kandidierte 1995 auf der {{WL2|Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD}}-Liste für den [[Stadtrat]].<ref>[http://books.google.de/books?id=gw6Z4na9x4AC&q=%22Manfred+geith%22&dq=%22Manfred+geith%22&hl=de&sa=X&ei=tkKcUp2AC4GYyAOrooCQDw&ved=0CEQQ6AEwBA Daily Report. West Europe], The Service, 1995, S. 23.</ref><ref>[http://protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/2857  Materialien 1992 : Der Marsch ins Vierte Reich], Protest München, Sub-Bavaria.</ref><ref>[http://de.indymedia.org/2005/03/108724.shtml Anmerkungen zum Naziaufmarsch am 2.4.05 in München], Indymedia.</ref><ref>[http://books.google.de/books?id=ZUyIAAAAMAAJ&q=%22Manfred+geith%22&dq=%22Manfred+geith%22&hl=de&sa=X&ei=tkKcUp2AC4GYyAOrooCQDw&ved=0CEAQ6AEwAw Drahtzieher im braunen Netz.: Ein aktueller Überblick über den Neonazi-Untergrund in Deutschland und Österreich.], Antifaschistisches Autorenkollektiv, Konkret Literatur Verlag, 1996, S. 186.</ref><ref>[http://books.google.de/books?id=2uwhAQAAIAAJ&q=Manfred+Geith&dq=Manfred+Geith&hl=de&sa=X&ei=XEOcUp7iH4jhywOB3IKIDg&ved=0CDkQ6AEwAQ Drahtzieher im Braunen Netz: Der Wiederaufbau der NSDAP], ID-Archiv im ISSG, Edition ID-Archiv, 1992, S. 39.</ref>


== Fotolinks ==
== Fotolinks ==

Version vom 2. Dezember 2013, 12:36 Uhr

Die Dixie Fried Tigers waren die erste Münchener RockabillyW-Crew. Die Gruppierung gründete sich in den frühen 1980er Jahren. Sie war in der Szene deutschland weit vernetzt. Typisch waren die Lederjacken mit Rückenaufnähern (Patches). Von der Polizei wurde sie als "deutlich rechts tendierend" eingestuft. Einzelne der wenigen Mitglieder sehen sich heute noch als Dixie Fried Tiger.

Damalige Treffpunkte

Treffpunkt war tagsüber vorwiegend der Marienplatz, abends in erster Linie der Pop Club, der Rattlesnake Saloon oder die Palme in der Zentnerstraße. Zu Mirage-Zeiten traf man sie spät nachts auch in den Kenipen um das Platzl an.

Bekannte Mitglieder

Mitglieder der Dixie Fried Tigers waren nicht nur in der Münchener Independent-Szene der 1980er und frühen 1990er Jahre jedem ein Begriff, sondern fanden auch in überregionalen Massen- und heute noch in unabhängigen Medien Erwähnung.

Kopf der Dixie Fried Tigers war der frühere Finanzbeamte und Kickboxer Karlheinz L. (* 1964), besser bekannt als "2-Meter-Charlie" oder "Dixie-Charlie". Er führte Anfang der 1990er rund 200 TedsW und Rockabillies an und war deutschlandweit in der Szene bekannt.[1][2]

Manfred G. (* 1965) war und ist Mitglied verschiedener rechts-politischer bis rechtsextremer Vereinigungen und kandidierte 1995 auf der NPDW-Liste für den Stadtrat.[3][4][5][6][7]

Fotolinks

Einzelnachweise

  1. Krieg auf den Straßen, Der Spiegel 9/1991, 25. Februar 1991.
  2. Dann macht er dich kalt, Der Spiegel 43/1991, 14. Oktober 1991.
  3. Daily Report. West Europe, The Service, 1995, S. 23.
  4. Materialien 1992 : Der Marsch ins Vierte Reich, Protest München, Sub-Bavaria.
  5. Anmerkungen zum Naziaufmarsch am 2.4.05 in München, Indymedia.
  6. Drahtzieher im braunen Netz.: Ein aktueller Überblick über den Neonazi-Untergrund in Deutschland und Österreich., Antifaschistisches Autorenkollektiv, Konkret Literatur Verlag, 1996, S. 186.
  7. Drahtzieher im Braunen Netz: Der Wiederaufbau der NSDAP, ID-Archiv im ISSG, Edition ID-Archiv, 1992, S. 39.